<img height="1" width="1" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=1066783186685592&amp;ev=PageView&amp;noscript=1">

Pinetco Blog

Warum es mit der Online Marketing Agentur scheitern wird

Glueckskeks-1

Im Jahr 2019 gibt es Dinge, die auch für etablierte Unternehmen nicht mehr vermeidbar sind. Dazu gehört das Internet. Das ist vor allem im Bereich digitales Marketing der Fall. Viele Unternehmen trauen sich allerdings nicht zu, das Projekt Online Marketing selbst anzugehen. Was liegt also näher, als diese Aufgabe an jemanden abzugeben, der Ahnung hat? Wer also sein Marketing aus der analogen Steinzeit ins digitale Jetzt hieven möchte, beauftragt häufig eine Online Marketing Agentur. Der Gedanke dabei: Aufgabe an Profis delegiert, Problem gelöst. 

An dieser Stelle ist bereits ein Fehler aufgetaucht. Nicht bemerkt? Dann wird es Zeit, Ihre Online Marketing Strategie zu überdenken und Ihr Budget sinnvoller einzusetzen.

Wir kennen aus eigener Erfahrung die Gründe, aus denen Unternehmen bei der Beauftragung einer Online Marketing Agentur häufig scheitern – und so ihr Marketingbudget verpulvern. Aus Agenturerfahrung wissen wir nicht nur, wo der Hund begraben liegt. Wir wissen, wie Du verhinderst, dass die Arbeit mit einer Agentur schief läuft.

Die Ausgangssituation

Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Online Marketing Agentur läuft nicht – und das Budget versickert ohne Ergebnisse…

Das wichtigste Stichwort ist gerade gefallen – Zusammenarbeit. Du fragst dich: Warum trägt die Arbeit meiner Online Marketing Agentur nicht die Früchte, die ich mir wünsche? Schmeiße ich mein Marketingbudget aus dem Fenster? Berechtigte Frage. Die Lösung dieses Problems liegt oft in der Art der Zusammenarbeit. Die alleinige Delegierung des Online Marketings an eine Agentur wird nicht zum gewünschten Erfolg führen!

Was das Unternehmen denkt: Ich gebe mein Marketing an eine Online Marketing Agentur ab, die regeln das schon. Ja, stimmt. Das ist das Ziel. Der Grundbaustein für den gemeinsamen Erfolg ist allerdings eine gemeinsame Strategie – denn so lässt sich mehr erreichen. 

Was die Agentur dafür braucht: Rückmeldung vom Unternehmen, was aus den Marketing-Ergebnissen gemacht wird. Wenn das Unternehmen und die Agentur es schaffen, sich als Teile des Ganzen, statt als einzelne Akteure zu betrachten, können weitaus größere Erfolge erzielt werden, als wenn das Online Marketing schlicht abgegeben wird. Warum das so ist erklären wir anhand von 3 konkreten Beispielen aus unserem Agenturgeschäft.

Download (1)

Wo es hakt

Die 3 häufigsten Probleme bei der Zusammenarbeit mit einer Online Marketing Agentur

Als Digitalagentur haben wir täglich Kundenkontakt. Infolgedessen kennen wir nicht nur unsere Kunden sehr genau, sondern auch die Probleme, die zwischen Unternehmen und Agentur entstehen können. Ja, wir geben zu, dass es nicht immer nur rund läuft... Skandalös, wissen wir. Um die Schwierigkeiten zu beseitigen, haben wir herausgefunden, wo und warum es eigentlich hakt – und vor allem: Wann Budget nicht so effizient eingesetzt wird, wie wir es könnten. Bereit für den Realtalk? Ok, los geht’s.

 

Beispiel 1: We don’t know your numbers. Do you?

Einer der größten Vorteile von Online Marketing ist es, dass so gut wie jeder Vorgang durch Zahlen belegbar und somit nachvollziehbar ist. Wir können genau berechnen: Wie viel Budget investieren wir in Marketingmaßnahmen und wie viel Umsatz kommt am Ende für den Kunden dabei raus? Damit ist die Voraussetzung für eines der Grundprinzipien unternehmerischen Erfolgs gegeben: Kenn’ deine Zahlen. Das ist allerdings nur der Fall, wenn wir als Agentur auch die Zahlen des Unternehmens kennen, für das wir arbeiten... Zu viele Unternehmen kennen ihre Zahlen aber nicht. Oder zögern, diese mit einer Agentur zu teilen.

Das Prinzip “Know your numbers” ist der Schlüssel für die Bewertung des Marketingerfolgs. Wie viel Budget investiert wird wissen wir sehr genau, schließlich steuern wir die Ausgaben. Unser Ziel ist es, die Verteilung des Budgets zu optimieren – und nicht blindlings Geld auszugeben!

Unser Beispiel:
Einer unserer Kunden vertreibt weltweit hochpreisige Technologieprodukte in der Luftfahrtbranche. Für diesen Kunden generieren wir kontinuierlich steigende Zahlen von Kontakten, die an dem Produkt interessiert sind.

Bildschirmfoto 2019-08-07 um 18.43.23

Bildschirmfoto 2019-08-07 um 18.44.31
Wir erreichen diese Kontakte über verschiedene Kanäle: Google Ads, Facebook Ads, Blogging und die Webseite. Die Kontakte wandern sofort in die Pipe der Vertriebler des Kunden und können per Mail oder Anruf angegangen werden. Das Ziel: Wir liefern mehr qualifizierte Leads, damit der Kunde mehr Umsatz einfahren kann. Know your numbers? Wir wissen genau wie viele Kontakte wir generiert haben, über welchen Kanal UND wie viel Budget dafür eingesetzt wurde.

Das Problem: Der Kunde kennt zwar unsere Zahlen, aber seine eigenen nicht. Der Kunde nutzt das System (Hubspot), für das er zahlt, nicht erfolgreich. Die Vertriebler greifen auf die Kontakte zu, die wir ins System spülen, aber halten nicht nach welche Kontakte zu Kunden, also Umsatz, werden. Wenn der Kunde seine eigenen Zahlen nicht kennt, bedeutet das für uns: Wir wissen nicht, welcher Umsatz auf unsere Marketingmaßnahmen zurückzuführen ist, also können wir den Einsatz des Budgets nicht verbessern. Kommt mehr Umsatz durch die Kontakte zustande, die über Google Ads rein kamen? Keine Ahnung. Bringen die Kontakte aus den Facebook Lead Ads keinen Umsatz? Vielleicht, ist nur so ein Gefühl... Wüssten wir das, würden wir sofort mehr Budget in Google Ads stecken und Facebook Marketing stoppen, um noch mehr Umsatz zu generieren!

Um es noch deutlicher auszudrücken: Ohne die Zahlen vom Kunden kann das eingesetzte Budget weder optimiert werden, um noch mehr Umsatz zu generieren, noch reduziert werden, wo zu viel ausgegeben wird – der Kunde verbrennt also einen Teil seines Budgets. Und das nur, weil er die Zahlen nicht kennt.

Die Lösung: Wir haben den Kunden darauf aufmerksam gemacht, dass wir seine Zahlen brauchen, um das Budget zu optimieren. Wir haben die Vertriebler darin geschult, wie sie bei Hubspot erfolgreich den Sales Bereich nutzen können, um ihre Pipe zu pflegen. Auf diese Weise können wir nachvollziehen, über welchen Kanal die Kontakte reinkommen, die zu Kunden werden – und das Budget des Kunden sinnvoll einsetzen. 


Beispiel 2: Get your shit done a.k.a. Zeit ist Geld

Die Online-Welt ist schnelllebig und bringt immer neue Möglichkeiten hervor. Geschwindigkeit ist also oft ein entscheidender Faktor. In deiner Branche ist Digitalisierung noch ein Wort ohne konkrete Maßnahmen? Deine Konkurrenz nutzt das Internet noch nicht als Vertriebskanal? BÄM – Das ist eine Chance!

Sei der Erste und verschaff’ Dir einen uneinholbaren Vorsprung. Mit der richtigen Content-Strategie kann ein Teil der im Internet vorhandenen Aufmerksamkeit auf dein Unternehmen gelenkt werden. Auch in der Zusammenarbeit ist Geschwindigkeit ein Faktor. Eeeeewig lange Feedback-Schleifen und verzögerte Abnahmen bringen auch die beste Strategie zum Stillstand… gähn.

Ein gutes Beispiel hierfür sind Blogbeiträge. Bis ein Blogbeitrag wirklich nennenswerten Traffic generiert, dauert es einige Zeit. Je früher die Blogbeiträge also veröffentlicht werden, desto besser für den Kunden.

Hier ein Positiv-Beispiel eines Kunden mit dem wir zu Beginn der Zusammenarbeit viele Beiträge veröffentlicht haben und der heute davon profitiert.

Bildschirmfoto 2019-09-26 um 16.05.48

Beispiel 3: Der harte Weg & der sehr harte Weg

“Online Marketing ist die Lösung für alles.” Falsch. Manchmal ist “online” nicht der größte Hebel und wenn für einen potentiellen Kunden “online” nicht der richtige Weg ist, dann sagen wir das auch

Ein Beispiel: Wir haben ein Nähmaschinen-Fachgeschäft kennengelernt und sind dabei auf super nette und kompetente Menschen gestoßen. Das Problem: Immer mehr Menschen kaufen ihre Produkte online und kommen nicht mehr in den Laden. Der Online-Shop des Kunden funktioniert ganz ok, kann aber die sinkenden Einnahmen des Ladenlokals nicht komplett abfangen. Der Gedanke des Kunden: Gemeinsam mit Pinetco den Online-Shop pushen. Nach dem ersten Gespräch waren alle begeistert von der Idee, doch die Ernüchterung folgte bei der Recherche. Produktplatzierungen waren super teuer und organisches Ranking für die angebotenen Produkte fast unmöglich. Die erste Nähmaschine kaufen die meisten dann doch mal eben bei Amazon und nicht im Fachgeschäft. Sich auf diesen Preiskampf einzulassen war für den Kunden keine Option.

Die Recherche ergab aber auch zwei Chancen. Für hochpreisige Nähmaschinen war Amazon nicht die erste Wahl. Hier kam es auf Beratung und Expertise des Verkäufers an.
Eine Anpassung des Sortiments könnte also der richtige Hebel sein. Die DIY und upcycling Trends sorgen auch dafür, dass wieder mehr Menschen nähen lernen. Mit einer Anpassung des Geschäftsmodells, könnte man diesen Trend nutzen und davon profitieren. Beim zweiten Gespräch war unser potentieller Kunde überrascht von unseren Vorschlägen. Wir sollten doch “nur Marketing für ihn machen”.

Dieses Beispiel beschreibt gut was wir unter dem harten und dem sehr harten Weg verstehen. Sich in der Online-Welt durchzusetzen ist ein harter Weg. Wenn das eigene Geschäftsmodell aber gar nicht auf online oder digital ausgelegt ist, dann ist das ein seeehr harter Weg. Wir mögen die Challenge... aber wir müssen es uns ja nicht schwerer machen als nötig.

So machen Unternehmen und Online Marketing Agentur mehr aus deinem Budget

Marketing ergänzen, statt abgeben 

Eine Online Marketing Agentur muss das Unternehmen als strategischer Partner ergänzen. Wir finden zusammen mit unseren Kunden heraus, wo es hakt und setzen Verbesserungen gemeinsam um. Aber das können unsere Kunden viel besser formulieren, als wir:

„Pinetco ist keine konventionelle Agentur, die eine Dienstleister-Rolle einnimmt: in kurzer Zeit ist Pinetco ein echter Teil unseres Teams geworden. Und gemeinsam mit Pinetco erzielen wir erstklassige Ergebnisse."
- Marc A. Linstädter, Head of Marketing & Chief Innovation Officer, GEFA BANK GmbH 

Eine passende Strategie finden

Die Digital-Experten der Agentur sollten den Status Quo des Partners erkennen und die Online Tools nicht einfach über das Unternehmen stülpen. Nur wenn im Unternehmen so digital gedacht wird wie es die Agentur nach außen präsentiert, wird die Zusammenarbeit Ergebnisse oberhalb der Norm hervorbringen.

Groß denken, klein ausführen

Statt klein zu denken und Marketing als reine Notwendigkeit zu betrachten, die man als Unternehmen ab und zu erledigt, “weil man das halt so macht”, muss Marketing als Teil der Gesamtstrategie betrachtet werden: Sowohl die Agentur, als auch das Unternehmen, müssen zusammen in großen Zielen denken. Diese Gesamtstrategie dann in nachvollziehbare Teilziele runterzubrechen, welche aufgeteilt in einzelnen Schritten umsetzbar ist, lautet die Devise. Get shit done wird wesentlich einfacher, wenn es großen Zielen dient und gleichzeitig umsetzbar bleibt!

 

Du willst große Ziele erreichen? Dann lass' es uns gemeinsam angehen. 

Jetzt zusammen groß denken

Jetzt Newsletter abonnieren!

Gefällt dir, was du siehst? Lies unsere neusten Beiträge in Zukunft als erster und verpasse keine neuen Inhalte mehr. Jetzt kostenlos Blog abonnieren:

Zum Blog-Abo!