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Pinetco Blog

Case Study – Wie man sich erfolgreich bei Pinetco bewirbt

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Abi-Zeugnis? Ausformulierter Lebenslauf? “Sehr geehrte Damen und Herren”? Damit gewinnt man bei Pinetco keinen Blumentopf. Während andere Unternehmen Bewerber immer noch nach Schulnoten aussieben, stehen für uns völlig andere Eigenschaften im Vordergrund. Aber wie kann dann eine Bewerbung bei Pinetco aussehen? Von einer Bewerberin, die uns mit unseren eigenen Waffen von sich überzeugt hat.

  1. 1. Ausgangssituation

Für uns beginnt diese Geschichte mit vier Tagen Stille. Mit vier Tagen, in denen wir als vermeintliche Online-Marketing-Raketen und Digital Natives beinahe die Bewerbung unserer Unternehmensgeschichte verschlafen hätten. Aber der Reihe nach.

1.1 Hanna: Rakete in spe

Hanna schrieb gerade noch an ihrer Masterarbeit über Nation Branding in Mittelamerika, als sie beschlossen hat, sich schon mal einen Job in Wuppertal zu suchen. Für ihr Sprachtalent (Englisch, Spanisch und Französisch) hatten wir keine wirkliche Verwendung. Berufserfahrung und Marketing-Know-How begrenzten sich auf ein Strandpraktikum bei einem Ferienwohnungsportal. Doch Hanna hatte schon damals etwas, was sie sich bis heute bewahrt hat: eine starke soziale Intelligenz, eine geistreiche und zielgruppenorientierte Ausdrucksweise und unbezahlbare Kreativität. Sie brauchte nur eine Bewerbung, die das beweist.

1.2 Ihre Zielgruppe: Pinetco als Arbeitgeber

Wenn wir nach neuen Mitarbeitern suchen, würden wir Bewerbern am liebsten zurufen: “Vergiss alles, was du über Bewerbungen gelernt hast!” Denn so ungern du langweilige Bewerbungen schreibst, so ungern lesen wir sie auch. Wir wollen wissen, wer du bist, was du drauf hast, warum du jeden Morgen aufstehst. Wenn du das am besten tabellarisch zum Ausdruck bringen kannst – ok, cool. Wenn du dich stattdessen anders ausdrücken willst, dann mach das! Hauptsache, wir verstehen uns.

1.3 Die Herausforderung: Zusammenbringen was (nicht?) zusammengehört

Im Sommer 2018 haben wir als junges Unternehmen etwas gelernt, was wohl jedes Unternehmen im Wachstum früher oder später lernt: wie wichtig es ist, die richtigen Mitarbeiter einzustellen. Wir hatten uns geschworen, nur noch Experten zu rekrutieren, Leute ins Boot zu holen, die in etwas besser sind als jeder von uns. Wie passt dann eine Berufseinsteigerin ins Team?

2. Die Lösung: Bewerbung via Instagram

2.1 Entscheidung für diese Lösung

Und damit zurück zu Hanna. Hätte sie uns den klassischen Bewerbungsbogen zugeschickt, hätten wir wohl keine Minute an den Gedanken verschwendet, sie tatsächlich einzustellen. Gut für beide Seiten, dass sie darauf keine Lust hatte. Stattdessen hat sie sich mit uns als Unternehmen und unserer Kultur beschäftigt, hat sich die Vlogs von Pascal reingezogen und hat sich gedacht:

Das ist so ein cooler Laden, die bekommen wahrscheinlich reihenweise ausgefallene Bewerbungen. Da muss ich irgendwie mithalten.

Tatsächlich haben uns schon häufig Bewerbungsschreiben der anderen Art erreicht, aber am Ende waren es doch Mails, Anschreiben, Bewerbungsunterlagen im herkömmlichen Format. Hanna wusste also noch nicht, wie hoch sie die Messlatte für künftige Bewerbungen hängen würde.

2.2 Strategische Vorbereitung

Wer eine junge, digitale Agentur von sich überzeugen will, muss auch jung und digital denken, dachte sich Hanna. Und das geht 2018 nicht per Mail, sondern per Social Media. Ein einfaches, viel genutztes Medium musste her, am besten eins, das sich gut für Selbstdarstellung eignet. Bingo: Instagram! Aber einfach nur den eigenen Account rüberschicken? Das kann’s nicht sein. Sie ist ja keine Fitness-Influencerin oder Reiseblogger mit abertausenden Followern, also was soll das. Und außerdem: Viel zu unpersönlich und selbstverliebt... wo bleibt der Bezug zu Pinetco?

Also war klar: Es musste ein individueller Account her, der einzig und allein dafür da ist, als Bewerbung herzuhalten – nicht für irgendwen, sondern für genau diese Bude, für uns. @hannadierakete war geboren.

2.3 Umsetzung

Hanna wollte sich selbst vorstellen, zeigen, was sie drauf hat und was ihr wichtig ist und was sie ausgerechnet zu Pinetco zieht. Sie legte sich also grob zurecht, was sie inhaltlich erzählen wollte und durchforstete anschließend ihre Fotos nach passenden Bebilderungen. Fotos aus ihrer Zeit beim Strandpraktikum waren dabei, aus ihrem Studium, von ihren zahlreichen Reisen und auch einfach mal aus dem heimischen Garten. In kurzen Bildunterschriften hat sie uns von ihren spannenden Stationen erzählt und uns gezeigt, welches Talent für Content-Marketing in ihr steckt.

Auch die perfekte User-Experience war in Hannas Fokus. Entgegen einem typischen Instagram-Account war die Chronologie umgedreht, sodass der Nutzer nur von oben bis unten durchscrollen musste, um alles in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Was uns das Leben einfacher gemacht hat, hat Hanna behind the scenes einiges an struktureller Organisation abverlangt (Excel-Tabellen inklusive). Die Texte waren nicht zu lang, abwechslungsreich, mit Emojis oder Hashtags aufgelockert und daher spannend zu lesen. Von den großartigen Bildern ganz abgesehen!

Als alles fertig war, musste Hanna uns nur noch auf ihr Profil aufmerksam machen. Dafür hat sie uns verlinkt, getaggt und sogar zusätzlich einen kurzen Hinweis per Mail durchgeschickt. Das muss reichen, oder? Sollte man meinen...

2.4 Auswertung und Optimierung

Das Internet ist grenzenlos, frei zugänglich und 24 Stunden am Tag verfügbar. Doch nur weil dort etwas theoretisch gefunden werden kann, heißt das noch lange nicht, dass es auch wirklich gefunden wird. Das musste Hanna schmerzlich feststellen, als auch Tage nach der Veröffentlichung noch kein Lebenszeichen von uns kam.

“Kacke. Die fanden das wahrscheinlich voll doof”, dachte sich Hanna. Und hat schon fast einen Arbeitsvertrag bei einer anderen Firma unterschrieben.

Dabei hatten wir Schnarchnasen einfach nicht mitbekommen, was uns da beinahe durch die Lappen gegangen ist. So im Tagesgeschäft vertieft, hatten wir unseren eigenen Instagram-Account etwas aus den Augen verloren. Bis am vierten Tag plötzlich jemand von uns über Hannas Profil gestolpert ist.

“Leute, das müsst ihr euch ansehen!!” Und das taten wir.

3. Ergebnisse

Ich weiß noch bis heute, wie aus dem Häuschen wir alle waren, als jeder von uns voller Ekstase durch dieses Profil gescrollt ist. Manche mussten ihrer Begeisterung sofort Ausdruck verleihen:

Und Pascal hat direkt die Initiative ergriffen und Hanna zu uns eingeladen:

Einen Monat, drei Treffen und 17 Wespenstiche später hat Hanna ihren Arbeitsvertrag unterschrieben – zum Glück bei uns. Ihren ersten Arbeitstag hatte sie übrigens nicht etwa bei uns im Büro, sondern im Vacation Office. Aber das ist eine eigene Geschichte…

Du hast selbst Bock, bei uns durchzustarten? Dann lass dir gern ebenfalls was Kreatives einfallen – oder bewirb dich doch auf einem etwas konventionelleren Weg. Hier geht’s zu unseren Stellenausschreibungen:

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