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Your Way to Leadership

Erfolgreiche Unternehmenskultur – 7 hilfreiche Tipps

  • Katharina Billigmann
  • 23. November 2017

Hat Ihr Unternehmen eine erfolgreiche Unternehmenskultur? Sind Ihre Mitarbeiter zufrieden?

Und was ist Unternehmenskultur überhaupt? Eine starke Unternehmenskultur ist definitiv der richtige Weg, um Mitarbeiter zu motivieren, dadurch erfolgreich zu produzieren und schließlich im Business ganz oben zu stehen.


Aus meiner Berufserfahrung heraus weiß ich, dass nicht in jedem Unternehmen eine durchweg starke Unternehmenskultur herrscht. Mitarbeiter sind unzufrieden, es wird nicht transparent kommuniziert, Absprachen funktionieren nicht einwandfrei. Deswegen nutze ich diesen Beitrag, um aus einem positiven Beispiel heraus zu berichten.

Hier erfahren Sie, wie Sie die Mitarbeiterzufriedenheit in Ihrem Unternehmen steigern können. Am Ende dieses Beitrags werden Sie wissen, wie Sie genau diesen Weg einschlagen und warum sich auch für Ihr Unternehmen eine solche Unternehmenskultur lohnt.

Leitbild Unternehmenskultur – das Branding im Business

Sie wollen eine starke Marke etablieren, hoch angesehen sein im Business und jeder soll mit Ihrem Unternehmen etwas in Verbindung bringen – am besten eine positive Erfahrung.

Damit Außenstehende, Kunden und Geschäftspartner diese positiven Assoziationen verinnerlichen, müssen Sie sich und Ihre Mitarbeiter ebenfalls mit den Werten, Vorstellungen und Zielen Ihres Unternehmens identifizieren können.

Durch die von Ihnen und Ihren Mitarbeitern täglich gelebten Arbeitsabläufe und Strukturen entsteht eine gemeinsame DNA – die Unternehmenskultur.

Was ist der Vorteil, wenn Ihre Mitarbeiter sich mit den Werten Ihres Unternehmens identifizieren können?

Die Antwort ist: Sie haben nachweislich mehr Erfolg. Beispielsweise brachte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Studie heraus, die belegt, dass eine positive Unternehmenskultur tatsächlich die Produktivität steigert und somit auch die Einkünfte eines Unternehmens.

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Warum ist Unternehmenskultur für Ihre Mitarbeitermotivation so wichtig?

Weil Ihre Mitarbeiter Freude an der Arbeit haben, ihre Kreativität fördern und ausleben können. Dadurch entwickelt sich eine mitarbeiterübergreifende Loyalität zum Unternehmen und zur Marke, sodass Sie sich in guten wie in schlechten Zeiten auf Ihre Leute verlassen können. Selbst dann bleiben die Mitarbeiter innovativ, entwickeln sich weiter und steuern somit positiv zum Erhalt und zur fortwährenden Entwicklung Ihres Unternehmens bei.

Unterschätzen Sie außerdem nicht, dass Arbeitskräfte sich auch untereinander austauschen. Auf Internetseiten wie kununu.com werden Unternehmen von eigenen und ehemaligen Mitarbeitern bewertet. Bewerber können sich somit vorab über die Unternehmenskultur und die Mitarbeiterzufriedenheit informieren.

Beispiel für eine Unternehmensbewertung auf Kununu

Unsere Online Marketing Agentur hat eine gute Unternehmenskultur – Pinetco wird auf kununu.com positiv bewertet.

Unternehmenskulturanalyse: Was muss ich für den Aufbau einer starken Kultur wissen?

Sie meinen, eine Hausordnung und ein paar Leitbilder aufzuhängen und zu hoffen, dass sich alle dran halten, ist eine gute Unternehmenskultur? Broschüren, Webseiten oder Veranstaltungen dienen dazu, das Leitbild zu prägen? Falsch gedacht.

Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor: Worauf kommt es an?

Der gelebte Alltag

→ Wie ist die Atmosphäre? Wie behandeln Sie Ihre Mitarbeiter? Wie ist der Umgang untereinander? Sind alle motiviert und voll dabei oder herrscht eher eine missmutige Stimmung?

Umgang mit Konflikten

→ Werden Konflikte offen angesprochen oder eher verschwiegen? Sind Ihre Mitarbeiter bemüht, Konflikte aus dem Weg zu schaffen? Treten sie sich auch in einer Konfliktsituation mit gegenseitigem Respekt gegenüber? Hören sie sich gegenseitig zu?

Arbeitsbedingungen

→ Hat jeder Mitarbeiter genügend Platz? Ist jeder Arbeitsplatz entsprechend der Anforderungen an den Mitarbeiter ausgestattet (Technik, Internet, Stauraum usw.)? Gibt es Rückzugsmöglichkeiten für ungestörtes Arbeiten? Gibt es ein Verpflegungsangebot, zum Beispiel Kaffee oder Obst? Wie wird die Arbeitszeit erfasst und wie wird grundsätzlich damit umgegangen?

Umgang mit Ideen und Kritik

→ Dürfen Ihre Mitarbeiter eigene Ideen anbringen und diese auch umsetzen? Haben sie überhaupt den Mut dazu, oder ist die Angst vor Fehlern größer? Wird regelmäßig Feedback gegeben? Wie? Und wie wird damit umgegangen?

Art der Kommunikation

→ Werden Personalentscheidungen, neue Entwicklungen, Innovationen und Veränderungen im Unternehmen offen kommuniziert? Wird viel miteinander gesprochen oder nur das nötigste? Finden Absprachen regelmäßig statt oder macht jeder “sein Ding”?

Im nächsten Schritt erfahren Sie, wie Sie in Ihrem Unternehmen eine starke Unternehmenskultur etablieren können.

Wie Sie in 7 Schritten Ihre Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmenskultur verbessern

Haben Sie Lust, Ihre Unternehmenskultur zu einer erfolgreichen zu entwickeln? Optimal! Mit diesen sieben Tipps können Sie Ihre bisherige Unternehmenskultur zu einer einzigartigen und vor allem – starken – Unternehmenskultur machen.

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1 Ergonomie am Arbeitsplatz

Wenn Sie von Ergonomie noch nie etwas gehört haben, ist das an dieser Stelle schon ziemlich bescheiden. Wie soll es Ihren Mitarbeitern da gut gehen?

Ergonomie bedeutet ganz einfach die Beschäftigung mit der menschlichen Arbeit. Hiernach sollen die Arbeitsbedingungen an den Menschen und seine Bedürfnisse angepasst werden, wobei vor allem auf den gesundheitlichen Aspekt der Fokus gelegt wird. Gerade bei einer überwiegend im Sitzen ausgeübten Tätigkeit macht es Sinn, sich mit Ergonomie zu befassen.

Warum?

Weil Sie ganz einfach weniger Krankheitsausfälle haben. Eine fehlerhafte Haltung und stundenlanges Sitzen kann erhebliche gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Deswegen sollten Sie in Ihrem Unternehmen darauf achten, die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter mit einem ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz zu fördern.

Ergonomische Bürostühle und Tische

Mit ergonomischen Büromöbeln ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern, den Arbeitsplatz auf die eigenen Körpermaße anzupassen. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch hat dabei nicht nur den Vorteil, dass man ihn genau auf die eigene Sitzgröße anpassen kann. Sie und Ihre Mitarbeiter können ebenso zwischendurch im Stehen arbeiten, wodurch sich die Phase des langen Sitzens automatisch verkürzt. Ein ergonomischer Bürostuhl ist ebenso wichtig für eine gesunde Haltung beim Sitzen. Außerdem sind solche Stühle in der Regel dynamisch, das bedeutet, sie bewegen sich mit den Bewegungen des Mitarbeiters mit, statt sich hart in den Rücken zu drücken.

Zur Ergonomie am Arbeitsplatz gehören neben einem höhenverstellbaren Schreibtisch und einem flexiblen Bürostuhl auch Tastaturen, Bildschirme und Computermäuse. Hierfür gibt es beispielsweise spezielle Tastaturmodelle, die eine unnatürliche Haltung der Handgelenke verhindern. Das Gleiche gilt für ergonomische Mäuse. Wir bei Pinetco machen mit unseren ergonomisch ausgestatteten Arbeitsplätzen sehr positive Erfahrung. Mit Produkten der Firma delta-v sorgen wir dafür, dass unsere Mitarbeiter ihre Gelenke schonen, keine gesundheitsschädliche Körperhaltung einnehmen und regelmäßig auch im Stehen arbeiten können. Hier haben wir beispielsweise unsere Bürostühle und Tische her. Ähnliche Ausstattungsmöglichkeiten bieten übrigens auch bekannte Möbelhäuser wie Ikea.

Mit einem ergonomischen Arbeitsplatz lassen sich also Rückenschmerzen, Verspannungen, Haltungsschäden und Sehnenscheidenentzündungen verhindern. Mit der richtigen Haltung wird außerdem auch eine fließende Atmung gefördert, sodass das Gehirn mit mehr Sauerstoff versorgt wird. Ihre Leute sind fit, fallen seltener aus und können somit zuverlässiger arbeiten. Eine bessere Leistungsfähigkeit ist vorprogrammiert!

2 Flexible Arbeitszeiten und Arbeitszeitmodelle

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Um Himmels Willen! Werden Sie jetzt denken. Da machen meine Leute doch, was sie wollen! Natürlich sind flexible Arbeitszeiten nicht in jedem Unternehmen sinnvoll. Dennoch: überprüfen Sie, ob es sich bei Ihnen eventuell doch umsetzen lässt. Wir als Online Marketing Agentur machen damit sehr positive Erfahrungen und profitieren davon, dass unsere Mitarbeiter flexibler und – motivierter – arbeiten.

Flexible Arbeitszeiten bedeuten nicht, dass Ihre Mitarbeiter mehr oder weniger arbeiten. Stattdessen können Sie die Zeit, in der sie arbeiten, an ihre persönlichen Lebensumstände anpassen. Es müssen schließlich Kinder versorgt, Haustiere gefüttert und Trainingszeiten eingehalten werden. Auch Arzttermine lassen sich dadurch entspannter wahrnehmen, was allgemein für weniger Stress unter Ihren Mitarbeitern sorgt. Wieder ein Pluspunkt für das Unternehmen.

Wussten Sie außerdem, dass es verschiedene Arbeitszeitmodelle gibt? Ein paar im Überblick:

Gleitzeit ist vermutlich das bekannteste Modell unter den flexiblen Arbeitszeitmodellen. Innerhalb eines gewissen Rahmens können Ihre Mitarbeiter dabei Arbeitsbeginn und Arbeitsende selbst wählen. Es bietet sich dabei eine Kernarbeitszeit an, in der alle Mitarbeiter am Arbeitsplatz sein müssen. Ihnen als Unternehmer ist es dabei selbst überlassen, wie lange Mitarbeiter Zeit haben, Plus- und Minusstunden auszugleichen. Um jedoch zu verhindern, dass Mitarbeiter zu untypischen Zeiten abwesend sind oder arbeiten, beispielsweise nachts oder am Wochenende, sollten Sie bei der Gleitzeit dennoch gewisse Grenzen ziehen.

Kennen Sie Funktionsarbeitszeit? Bei diesem Modell gibt es gar keine festgelegten Arbeitszeiten mit Anwesenheitspflicht. Stattdessen arbeiten Ihre Mitarbeiter projektbezogen innerhalb eines Zeitraums, in dem bestimmte Arbeitsbereiche ihrer Funktion nachgehen müssen. Es kommt dabei auf das Ergebnis an, nicht auf das Zeitkontingent. Wichtig ist hierbei, dass Ihr Team viel miteinander kommuniziert und eine harmonische Basis findet, auf der zusammengearbeitet wird. Als Unternehmer müssen Sie jedoch an dieser Stelle dafür sorgen, dass der Betrieb beziehungsweise die jeweiligen Ansprechpartner für Kunden stets erreichbar sind.

Das Modell der Teilzeit hat sich inzwischen ebenfalls ausgeweitet und bedeutet nicht mehr nur eine Stelle für Eltern kleiner Kinder. Studenten und Rentner nehmen dieses Modell ebenfalls gerne an und teilen sich ihre Arbeitsstunden über die Woche selbst ein, sodass es mit ihren Lebensumständen vereinbar ist. Eine Erweiterung dieses Modells ist Job-Sharing. Dabei besetzen Sie eine Stelle mit zwei Personen, die sich das Zeitkontingent teilen. Sofern Ihre beiden Mitarbeiter gut miteinander harmonisieren und vergleichbare Qualifikationen mitbringen, kann dieses Modell für das Unternehmen durchaus effektiv sein, bei gleichzeitig mehr Flexibilität für die Arbeitnehmer.

Home Office wird ebenfalls immer beliebter. Die Digitalisierung macht’s möglich! Dank kollaborativer und cloud-basierter Techniken lassen sich Dateien jederzeit abrufen, sowohl im Büro, als auch von zu Hause aus oder unterwegs. Durch Home Office lassen sich beispielsweise Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren. Der Fokus liegt hier ebenfalls auf dem Endergebnis, eher weniger auf der tatsächlich gearbeiteten Zeit. Jedoch sollten Ihre Mitarbeiter zu Kernarbeitszeiten, Meetings oder Kundenterminen erreichbar, per Video zuschaltbar oder eben doch vor Ort sein. Tests bei Pinetco haben gezeigt, dass die Ermöglichung von Home Office positiven Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit hat und gerne angenommen wird. Dennoch ist es für eine starke Unternehmenskultur wichtig, dass sich Mitarbeiter nicht zu häufig ins Home Office zurückziehen, da sie sonst den Anschluss verlieren können. Dieses Modell macht dann Sinn, wenn beispielsweise eine Aufgabe ansteht, die besonders viel Konzentration fordert, oder sich jemand nicht ganz fit fühlt, aber dennoch arbeiten möchte. Hier kommt es also insgesamt auf das gesunde Maß an – wie bei so vielen Dingen im Leben.

Ein weiteres Modell, bei dem der Fokus auf dem Ergebnis liegt, ist die Vertrauensarbeitszeit. Bereits erfolgreich auf diese Art und Weise arbeitende Unternehmen profitieren dabei von der Motivation ihrer Mitarbeiter, effizient an neue Projekte heranzutreten und sich dabei in ihrem Bereich stets weiterzuentwickeln. Bei der Vertrauensarbeit müssen Ergebnisse termingerecht abgeliefert werden, wobei der Arbeitnehmer nicht zwingend seine Arbeitszeit erfassen muss. Stattdessen vertraut der Vorgesetzte darauf, dass die anstehenden Aufgaben erledigt werden. Ihre Mitarbeiter benötigen für dieses Modell ein gutes Zeitmanagement. Häufig sind sie jedoch genau dadurch besonders motiviert, dass sie mit viel Eigenverantwortung arbeiten können und dabei unternehmerisch denken. Ihr Unternehmen kann auf diese Art und Weise als moderner, attraktiver Arbeitgeber herausstechen und dabei erheblich an Image gewinnen.

3 Individuelle Entwicklung von Mitarbeitern

Bloß weil ein Mensch im Arbeitsleben angekommen ist, hat er sein Wissen und sein Talent noch nicht vollständig ausgeschöpft. Ergreifen Sie diese Chance! Bringen Sie Ihre Mitarbeiter dazu, das Beste aus sich herauszuholen!

Wie?

Lassen Sie Mitarbeiterförderung zum Teil der täglichen Arbeit werden. Dabei sind Sie als Unternehmer genauso gefragt wie Ihre Mitarbeiter. Setzen Sie sich mit Ihren Arbeitnehmern auseinander. Lernen Sie die einzelnen Denkweisen, Stärken und Schwächen kennen. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, welches Talent Sie wie fördern können und warum das effizient für Ihr Unternehmen sein kann. Sie können dabei beispielsweise auf die sogenannte “Triple-A-Methode” zurückgreifen. Sie basiert auf drei Säulen: Anregung, Anerkennung und Aufmerksamkeit.

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Dieses Modell verdeutlicht, dass Mitarbeiterförderung nicht nur aus Seminaren und mehrtägigen Fortbildungen besteht. Stattdessen lernen Sie als Unternehmer Ihre Mitarbeiter genau kennen und werden dadurch darauf aufmerksam, welche verborgenen Talente womöglich noch in dem ein oder anderen schlummern.

Stellen Sie Ihren Mitarbeitern beispielsweise folgende Fragen, wenn es darum geht, sich weiter zu entwickeln:

“Was ist die eine Sache, die alles besser machen würde?”

“Was hält dich davon ab, dich weiter zu entwickeln?”

“Was würdest du machen (wenn es dein Unternehmen wäre)?”

(Pascal Kremp, CEO von Pinetco)


Besonders der Generation Y, die in etwa zwischen 1980 und 2000 geboren wurde, ist es wichtig, sich individuell zu entfalten. Diese Generation strebt nach “Mehr”, nach “Weiter” und nach “Neu”. Sie will sich dadurch auszeichnen, in ihrem Bereich besonders gut, einzigartig und unersetzbar zu sein. Dabei stellt sie alles bisherige in Frage und die konservative Arbeitswelt auf den Kopf. Selbstbestimmung ist das A und O.

Unternehmer profitieren von dieser Generation Y, weil sie größtenteils einen akademischen Abschluss hat und in Denk- und Arbeitsweisen häufig schon ein großes Stück Selbstverantwortung mitbringt. Sinnhaftigkeit, Nachhaltigkeit und Transparenz ist dieser jungen Generation ebenso wichtig wie die persönliche Entfaltung. Deswegen sollten Sie als Unternehmer die mögliche Förderung und Weiterentwicklung der Generation Y ernst nehmen und den Mehrwert dessen für Ihr Unternehmen erkennen.

4 Gesundheitsförderung

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Wussten Sie, dass es ein Steuergesetz gibt, nach dem Maßnahmen zur Gesundheitsprävention in Unternehmen gefördert werden? Bis zu 500 Euro im Jahr kann ein Unternehmen pro Arbeitnehmer steuerfrei investieren (nach § 3 Nr. 34 EStG). Darunter fallen Leistungen, die im “Präventionsleitfaden der Spitzenverbände der Krankenkassen” aufgeführt sind und außerhalb des regulären Lohns finanziert werden. Welche Leistungen sind das?

  • Teilnahme an einer Rückenschule
  • Ernährungsberatung
  • Bewegungstraining
  • Maßnahmen zur Stressbewältigung und Entspannung
  • Suchtprävention
  • Maßnahmen zur Rauchentwöhnung
  • uva.

Durch Maßnahmen solcher Art lassen sich Haltungsschäden durch zu langes Sitzen und Verspannungen vorbeugen. Sie als Arbeitgeber profitieren von agilen Angestellten. Die Folge sind weniger Krankheitstage, eine stärkere Mitarbeitermotivation und Wertschätzung für Sie als Arbeitgeber. Dementsprechend steuert die Gesundheitsförderung auch der Loyalität Ihrer Mitarbeiter zum Unternehmen bei.

Ein Besipiel aus unserem Unternehmen:

Bei uns treffen sich alle interessierten Mitarbeiter regelmäßig zu einem Gesundheitsprogramm, welches angeleitet wird von einem Physiotherapeuten (Jürgen Franke, Prinzip Aktiv). Er erklärt, wie man im Büroalltag auf eine gesunde Körperhaltung achten und wie man zuhause Ausgleichsübungen für bestimmte Haltungsdefizite machen kann. Das fördert nicht nur die Gesundheit, sondern stärkt zugleich das Teamgefühl. Gemeinsam Sport machen verbindet und sorgt für lustige und entspannte Momente.

Warum Sie in Gesundheitsförderung investieren sollten?

Ganz einfach! Die Gesundheit Ihrer Arbeitnehmer ist ein ausschlaggebender ökonomischer Faktor. Jeder Fehltag durch Krankheit bedeutet für Sie und Ihr Unternehmen Verluste. Mit Maßnahmen, die die Gesundheit Ihres Teams fördern, Sie dadurch fitte Arbeitnehmer beschäftigen, die zudem auch noch viel motivierter sind, steigern Sie somit die Produktivität Ihres Unternehmens. Mehr Produktivität bedeutet mehr Business, mehr Business bedeutet mehr Gewinn.

Blicken Sie also ruhig einmal über den eigenen Tellerrand hinaus und bekommen Sie ein Gefühl dafür, welchen Einfluss die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter auf Ihr Unternehmen hat.

5 Kommunikation am Arbeitsplatz

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Klingt jetzt irgendwie nicht so spannend, oder? Ganz im Gegenteil. Sind Sie sich darüber im Klaren, dass Kommunikation nicht einfach geschieht, sondern sich aktiv daran arbeiten lässt?

Ihre Art zu kommunizieren wirkt sich nicht nur auf die Stimmung im Büro aus. Ihre Mitarbeiter übernehmen diese Weise der Kommunikation, denn sie gehört zum Kern der Unternehmenskultur. Und wie war das nochmal? Die Unternehmenskultur ist die DNA, die Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern verinnerlichen und zum täglichen Bestandteil der Arbeit werden lassen. Fragen Sie sich also einmal, wie wird bei Ihnen kommuniziert? Wie kommunizieren Sie mit den Mitarbeitern und umgekehrt?

Wenn Sie folgende Fragen mit “Ja” beantworten können, dann dürfen Sie direkt weiter scrollen zum nächsten Abschnitt. Wenn nicht, dann wird es längst Zeit für Sie!

→ Gebe ich meinen Mitarbeitern regelmäßig objektives Feedback?

→ Beziehe ich meine Mitarbeiter in personelle Entscheidungen mit ein?

→ Finden regelmäßig Besprechungen mit allen statt?

→ Bin ich konsequent in meiner Art der Kommunikation?

→ Gehe ich positiv in ein Gespräch mit einem Mitarbeiter rein?

→ Bringen meine Mitarbeiter regelmäßig eigene Ideen mit ein?

→ Spreche ich auch wirklich mit allen Mitarbeitern regelmäßig?

→ Achte ich im Gespräch auf meine eigene Art zu kommunizieren?

→ Bin ich mir der Wirkung meiner Art der Kommunikation auf meine Mitarbeiter bewusst?

Sie sind nicht zum nächsten Abschnitt übergegangen? Herzlichen Glückwunsch – Sie können jetzt noch was lernen!

Feedback

Ihre Mitarbeiter bekommen kein regelmäßiges Feedback? Wie sollen sie dann einschätzen können, ob ihre Arbeit zufriedenstellend ist? Das Entscheidende beim Feedback ist, den Mitarbeiter darüber auf dem Laufenden zu halten, was er gut macht, was nicht so gut läuft, wo Verbesserungen notwendig sind und – ganz wichtig – wo bereits Verbesserungen stattgefunden haben. Hierfür eignen sich zum Beispiel auch Komplimentrunden, die mit dem gesamten Team stattfinden. In unserem Unternehmen wird diese Maßnahme positiv angenommen und sorgt regelmäßig für neuen Schwung im Arbeitsalltag.

Wichtig beim Feedback ist die konstruktive Kritik. Bringen Sie gute Aspekte zuerst an, formulieren Sie sachlich und objektiv. Dem Mitarbeiter Rückmeldung über seine Leistung zu geben hat nichts mit bloßer negativer Kritik zu tun. Beide Seiten sollen positiv aus einem Feedbackgespräch herausgehen und wissen, wie ihnen das Gesagte weiterhelfen kann. Dazu gehören Lob und Wertschätzung, Verbesserungsvorschläge, aber auch das Einfordern von Selbsteinschätzung.

Übrigens: Feedback lässt sich auch hierarchieübergreifend einholen. Sind Sie der perfekte Arbeitgeber? Wissen Sie nicht? Dann holen Sie sich Feedback von Ihren Mitarbeitern ein. Nur so können auch Sie selbst an sich arbeiten und zu einer starken Unternehmenskultur beitragen.

Personelle Entscheidungen

Sitzen Sie alleine in Ihrem Büro und entscheiden darüber, wer demnächst was für Aufgaben übernimmt, ob jemand gekündigt oder neu eingestellt wird?

Warum?

Bevor Sie Aufgaben neu zuweisen, sprechen Sie mit den betroffenen Mitarbeitern, sprechen Sie mit Abteilungsleitern, überlegen Sie, für wen diese Entscheidung alles Konsequenzen mit sich bringt. Und entscheiden Sie mit all diesen Personen gemeinsam, ob diese Maßnahmen sinnvoll für das Team, für den Einzelnen und im Endeffekt für das Unternehmen sind.

Vor einer Kündigung sollten Sie zunächst mit dem betroffenen Mitarbeiter sprechen. Versuchen Sie herauszufinden, warum er nicht zufriedenstellend arbeitet. Überlegen Sie gemeinsam, wie sich die Situation vielleicht ändern lässt und falls die Kündigung doch notwendig wird, wie sie für beide Seiten möglichst schmerzfrei verlaufen kann. Wir bieten scheidenden Mitarbeitern beispielsweise an, beim Übergang zu einem neuen Arbeitgeber zu helfen.

So setzen Sie Ihre Mitarbeiter nicht vor vollendete Tatsachen. Da hätten Sie ja auch keinen Bock drauf, oder?

Teammeetings mit allen

Regelmäßige Treffen mit allen Mitarbeitern fördert extrem den Zusammenhalt. Jeder wird dabei auf dem Laufenden gehalten, es wird sich ausgetauscht, jeder weiß vom Anderen und dessen Position im Unternehmen.

Dabei müssen diese Treffen nicht zwingend den Charakter eines Meetings haben. Ein regelmäßiges gemeinsames Mittagessen kann ebenso eine geeignete Teambuilding-Maßnahme sein. Bei Pinetco setzen wir uns jeden Mittwoch zum “MEET AND MEAL” zusammen. Hier werden die neuesten Unternehmensentscheidungen kommuniziert, Erfolge gefeiert, aber auch Dinge angesprochen, die nicht so gut laufen. Kleine Kurzvorträge sorgen für regelmäßige Fortbildung des Teams und für abteilungsübergreifende Einblicke in die Arbeit einzelner Mitarbeiter.

Ihre Mitarbeiter werden diese gemeinsame Zeit mit dem gesamten Team als positiv bewerten, da sie das Arbeitsklima auflockert und gleichzeitig den Austausch untereinander fördert. Gerade bei solchen gemeinsamen Mittagessen können manchmal ganz neue und spannende Ideen für das Unternehmen entstehen. Nutzen Sie also das Gespräch mit Ihrer gesamten Mannschaft, um einen Mehrwert für das Unternehmen daraus zu ziehen!

Konsequenz

Sind Sie konsequent in Ihrer Art der Kommunikation? Oder schreien Sie manchmal durch das ganze Büro, während Sie an anderen Tagen die Ruhe selbst sind? Und was machen Sie, nachdem Sie kommuniziert haben? Ziehen Sie das Gesagte konsequent durch?

Ohne Konsequenz in der Kommunikation können Sie den Laden auch gleich dicht machen. Dabei geht es zum Einen darum, mit jedem Mitarbeiter auf die gleiche Art und Weise zu kommunizieren, und zum Anderen geht es darum, konsequent in seinem Handeln zu sein.

Simpel gesagt: wenn Sie etwas ankündigen, dann ziehen Sie es auch durch.

Warum?

Weil kein Mensch Lust darauf hat, unter einem unberechenbaren Chef zu arbeiten. Ihre Mitarbeiter wollen Sie einschätzen können. Ihr Handeln verstehen und wissen, dass auf Ihr Wort Verlass ist.

Positive Grundhaltung

Aggressionen im Gespräch haben noch niemandem weiter geholfen. Deswegen gehen Sie positiv in jede Art von Gespräch rein. Setzen Sie ein Lächeln auf, vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern, dass ein Gespräch einen Mehrwert nach sich ziehen soll und fragen Sie ruhig auch nach dem persönlichen Befinden eines Mitarbeiters in einem Einzelgespräch.

Diese positive Grundhaltung wird auch Ihnen helfen, weniger gestresst durch den Arbeitsalltag zu gehen. Manchmal hilft es auch, zunächst etwas Abstand zur Situation zu gewinnen und ein Ärgernis nicht direkt anzusprechen, sondern beispielsweise erst am nächsten Tag. Als schlecht gelaunter Arbeitgeber wird es schwierig, unter Ihren Mitarbeitern eine positive Einstellung zum Unternehmen zu etablieren und in Folge dessen eine starke Unternehmenskultur aufzubauen.

Neue Ideen

Würden Sie sagen, Sie sind offen für neue Ideen? Diese Frage würde so gut wie niemand mit “Nein” beantworten. Tatsächlich ist es aber schwierig, im Arbeitsalltag neue Ideen und Visionen zu erkennen und diese dann auch wirklich umzusetzen. Ganz besonders, wenn man ein Unternehmen leitet, welches schon länger Prozesse und etablierte Strukturen hat.

Wichtig ist aber, dass ein Unternehmen sich weiter entwickelt, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Stellen Sie sich deshalb ehrlich die folgenden Fragen:

Wann wurde das letzte Mal in Ihrem Unternehmen eine neue Idee umgesetzt? Wie zufrieden sind Sie mit dem Thema Innovation in Ihrem Unternehmen?

Immer mehr große Firmen versuchen, Ihre Arbeitsstrukturen agiler und flexibler zu gestalten, um innovativen Ideen mehr Freiraum zu ermöglichen.  

Der Killer für jede gute Idee ist der Satz: “Das haben wir immer schon so gemacht”.

Wenn Mitarbeiter mit Ideen um die Ecke kommen, hören Sie zunächst erst einmal zu, anstatt einen Gedanken direkt als “unnötig” zu bewerten. Denken Sie im Anschluss in Ruhe über diese Idee nach, ohne das Beisein Ihres Mitarbeiters, und geben Sie schließlich Feedback dazu. Vielleicht hat der ein oder andere wirklich gute Ideen, die Ihrem Unternehmen einen deutlichen Mehrwert bringen können.

Manchmal hilft es auch, eine noch unausgegorene Idee weiterzuentwickeln, statt sie direkt abzutun. Hierfür haben wir bei Pinetco einen ganz einfachen Trick, den wir gerne beim Brainstorming in der Agentur verwenden:

Wenn jemand etwas vorschlägt, ist der Antwortsatz “Ja, ABER….” verboten. Stattdessen soll jeder mit der Antwort “Ja, UND…” reagieren. So werden Ideen weitergesponnen, statt sie im Keim zu ersticken. Hinzu kommt das positive Gefühl, welches die Umsetzung der eigenen Ideen bei Ihren Mitarbeitern hinterlässt. Ihr Team wird im Laufe der Zeit dadurch viel motivierter und mit mehr Unternehmergeist an die Arbeit herantreten. Die Folge ist stetige Weiterentwicklung – sowohl der einzelnen Mitarbeiter, als auch des Unternehmens.

Gespräche mit JEDEM Mitarbeiter

Gehen Sie einmal im Kopf Ihre Mitarbeiter durch. Haben Sie an alle gedacht? Geben Sie auch wirklich allen Mitarbeitern regelmäßig Feedback oder fällt der ein oder andere schon einmal durchs Raster?

Von seinem Chef vergessen zu werden ist nicht nur frustrierend. Man hinterfragt seine Stellung im Unternehmen und den Sinn der eigenen Tätigkeit.

Deswegen ist das regelmäßige Gespräch mit jedem Mitarbeiter das A und O einer guten Unternehmenskultur. Sie zeigen damit Wertschätzung und Anerkennung der Leistung des Einzelnen. Außerdem ist es auch für Sie als Unternehmer wichtig, um selbst auf dem aktuellen Stand zu sein. Oder wissen Sie zu jeder Zeit, wann welcher Mitarbeiter an welcher Aufgabe arbeitet? Es geht dabei nicht um Kontrolle, sondern um das “Am Ball bleiben”. Wenn Sie Interesse an Ihren Mitarbeitern, Ihren Wünschen, Gedanken und Zielen zeigen, werden auch Ihre Mitarbeiter ein Interesse daran haben, dass Sie als Arbeitgeber Ihre Ziele und die gemeinsamen des Unternehmens erreichen können.

Selbstreflexion

Reflektieren Sie nach einem Gespräch nicht nur die Antworten Ihres Mitarbeiters. Denken Sie auch darüber nach, wie Sie sich verhalten haben. Waren Sie sachlich oder ging es auf die persönliche Ebene? Haben Sie nur Kritik oder auch Lob geäußert? Waren Sie grundsätzlich freundlich oder sind Sie Ihrem Mitarbeiter mit einer negativen Haltung gegenüber getreten?

Wenn Sie Ihr eigenes Verhalten immer nur als grundlegend richtig einschätzen, können Sie kein guter Arbeitgeber sein.

Deshalb: werden Sie sich nach einem Gespräch über Ihr eigenes Handeln bewusst. Auch Sie können laufend an Ihrer Art der Kommunikation arbeiten. Ein Chef, der sich über sein eigenes Handeln im Klaren ist, kann viel stärker eine positive Art der Kommunikation fördern, als ein Chef, der sich selbst über alle anderen stellt.

Wirkung auf Andere

Wissen Sie, wie Sie auf Ihre Mitarbeiter wirken? Ganz sicher? Wissen Sie, welchen Einfluss Ihre Worte auf Ihr Gegenüber haben?

Mit Ihren Bewertungen und Ihrem Urteil beeinflussen Sie sehr stark das Selbstbild der Person, mit der Sie kommunizieren. Viel Lob zieht dementsprechend viel Selbstbewusstsein nach sich. Ihr Mitarbeiter wird sich bestätigt fühlen in seiner Art der Arbeit. Viel Kritik sorgt wiederum dafür, dass Ihr Mitarbeiter irgendwann anfangen wird, an sich und seinen Fähigkeiten zu zweifeln. Was natürlich nicht heißt, dass Kritik nicht erlaubt wäre. Denn wie bereits oben beschrieben, ist konstruktive Kritik wichtig zur persönlichen Weiterentwicklung.

Seien Sie sich darüber im Klaren, dass Sie viel mit Sprache anrichten können. Deshalb formulieren Sie Ich-Botschaften, wenn Sie Kritik üben, statt mit dem erhobenen Finger Ihr Gegenüber zu kritisieren.

Beispiele für Ich-Botschaften:

  • “Ich mache mir Gedanken darüber, dass Sie Abgabetermine oft nicht einhalten.”
  • “Mir ist aufgefallen, dass Sie häufiger zu spät kommen. Woran liegt das?”
  • “Ich habe das Gefühl, dass Sie sich nicht ganz wohl fühlen in Ihrem Arbeitsumfeld.”

Auf diese Art und Weise zeigen Sie Empathie, ohne Ihr Gegenüber direkt scharf zu kritisieren. Sie regen Ihre Mitarbeiter dazu an, selbst über ihre Situation nachzudenken, statt mit einer einzigen Aussage am Selbstbewusstsein der anderen Person zu kratzen. Sie werden sehen – auf diese Art und Weise regeln sich manche Probleme wie von selbst.

Einfach nur, weil Sie mit den richtigen Worten Ihre Mitarbeiter zum Nachdenken über das eigene Verhalten anregen.

6 Fehlerkultur, Transparenz, Offenheit, Vertrauen

Für eine starke und erfolgreiche Unternehmenskultur sind Transparenz, Offenheit und Vertrauen elementar. Wird bei Ihnen im Unternehmen nicht über Privates, Gehälter, persönliche Probleme und andere Themen gesprochen, die mehr oder weniger direkt mit der Arbeit zu tun haben?

Warum?

Eine transparente Kommunikation, offene Gespräche und Vertrauen in das Verständnis des Gegenübers sind entscheidende Faktoren für das Wachstum eines Unternehmens. Geheimniskrämerei ist out, Ehrlichkeit ist in. Wenn Sie Ihrem Team ab und zu Einblick in Ihre persönlichen Gedanken geben, schafft das Vertrauen. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken in Form von Empathie, Motivation, Loyalität zum Unternehmen und zu Ihren unternehmerischen Zielen.

Führung als wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur

Wissen Sie, was der US-amerikanische Unternehmer, Vorsitzende und CEO der Kaffeehauskette Starbucks, Howard Schultz, dazu sagt?

“Ich denke, eine Führungskraft muss heute transparent sein und auch Schwäche zugeben können. Dazu gehören auch Ehrlichkeit und Demut und ganz klar die Fähigkeit, den Menschen Vertrauen zu vermitteln, und zwar direkt, ohne die Hierarchien zu berücksichtigen.”

Wie offen sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern? Weiß Ihre Mannschaft, was in Ihnen vorgeht und was als nächstes im Unternehmen ansteht?

Transparenz und Offenheit funktionieren ganz einfach, weil Ihre Mitarbeiter das, was innerhalb des Unternehmens abgeht, verinnerlichen. Sie tragen diesen Teil der Unternehmenskultur auch nach außen – selbstbewusst und mit dem Wissen, dass sie die Strukturen Ihres Unternehmens genau kennen. Es wird nicht um den heißen Brei herum geredet. Es wird ganz einfach offen kommuniziert.

Unternehmenskultur bedeutet auch, eine Fehlerkultur zu haben. Dazu gehört, dass Ihre Mitarbeiter keine Angst vor Fehlern haben müssen.

Stattdessen überwiegt der Mut und die Risikobereitschaft, Neues zu wagen. Aufgaben und Herausforderungen anzutreten – auch wenn man dabei auf die Schnauze fallen kann. Dieses Herantreten an neue Aufgaben steigert die Mitarbeitermotivation, fördert Engagement und Produktivität und kann Ihnen und dem Unternehmen helfen, den gesetzten Zielen näher zu kommen.

Die Festigung des Zugehörigkeitsgefühls Ihrer Mitarbeiter stärkt die Innovationskraft. Jeder weiß, was seine Aufgabe ist, und sieht vor allem einen Sinn dahinter. Hinzu kommt das Interesse Ihrer Mitarbeiter an Entwicklung, Fortbildung und zusätzlichen Möglichkeiten, sich selbst für das Unternehmen stetig voran zu treiben.

Die Essenz hieraus für Sie als Unternehmer lautet demnach: geben Sie ab und an auch mal etwas über sich preis. Mimen Sie nicht den Unnahbaren, sondern stellen Sie sich als Mensch auf eine Stufe mit Ihren Mitarbeitern. Diese Offenheit wird Ihr Team übernehmen. Der Arbeitsalltag wird belebt, die Motivation steigt. Das Big Business kann kommen.

7 Unternehmenskultur richtig entwickeln: Gemeinsame Ziele

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Was ist Ihre Vision? Ihr “Warum”? Ihr Grund, aus dem Sie jeden Morgen aufstehen?

Ihre Vision ist Teil der Unternehmenskultur – darüber sollten Sie sich zu jeder Zeit im Klaren sein. Aber nicht nur alleine Ihre Vision muss im Unternehmen erkennbar sein. Ihre Vision ist der Kern. Alles andere sind Ziele und gemeinsame Visionen, die Sie und Ihr Team erarbeiten.

Fragen Sie Ihre Mitarbeiter nach ihrem “Warum”. Finden Sie heraus, wo jeder einzelne hin möchte. Ihre Ziele und die Ihrer Mitarbeiter verbinden sich schließlich zu einem gemeinsamen Strang, zu einer DNA, die die Identität Ihres Unternehmens ausmacht. Sie sind nicht ein Chef mit Angestellten. Sie sind ein Team.

Wie kommen Sie dahin?

Hierfür müssen Sie zwei ganz entscheidende Dinge beachten: den Prozess und den Kern.

Der Prozess

Mit diesem Prozess ist gemeint: beziehen Sie Ihre Mitarbeiter aktiv in die Findungs- und Veränderungsphase mit ein. Leben Sie gewünschte Normen vor, stellen Sie vermeintliche Erfolgsrezepte in Frage und bleiben Sie auf dem aktuellen Stand in Zeiten von Digitalisierung, Globalisierung und demografischem Wandel.

Und vergessen Sie dabei nicht, dass es sich hierbei um einen fortlaufenden Prozess handelt. Stoppen Sie nicht, sondern durchlaufen Sie ihn immer wieder, auch wenn Sie manchmal glauben, ein Ziel erreicht zu haben. Es geht immer noch weiter, immer noch besser und immer noch steiler!

Der Kern

Richten Sie sich nicht nach anderen Unternehmen. Bilden Sie Ihre ganz eigene Unternehmenskultur, indem Sie die zugrunde liegenden Werte finden, herausbilden und festigen.

Lassen Sie ganz einfach Ihre Vision – also die gemeinsame mit Ihren Mitarbeitern – zusammen mit einer klaren Identität erlebbar werden. Sie und Ihr Team werden diese Unternehmenskultur spüren. Im Arbeitsalltag, in der Atmosphäre im Büro, bei gemeinsamen Meetings und Essen sowie außerberuflichen Teamevents. Für Außenstehende wird diese Unternehmenskultur ebenfalls sichtbar sein, weil Ihre Mitarbeiter die motivierte Haltung und die unternehmerische Vision nach außen tragen werden.

Der Kern ist der Leitgedanke. Und den sollten Sie verinnerlichen, vorleben und Teil Ihres täglichen Unternehmerlebens werden lassen.

Fazit: Keine Unternehmenskultur – kein Big Business

Was haben Sie durch diesen Beitrag gelernt? Richtig – ohne Unternehmenskultur fehlt Ihnen und Ihren Arbeitnehmern die gemeinsame DNA.

Es braucht eine gemeinsame DNA, die Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gleichermaßen nach außen tragen. Das ist die Unternehmenskultur. An einer erfolgreichen Unternehmenskultur können Sie gezielt arbeiten, indem Sie die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter fördern, Offenheit, Transparenz, Vertrauen und Kommunikation in den Arbeitsalltag einfließen lassen und dabei auch die persönliche Entwicklung jedes einzelnen Mitarbeiters nicht außer Acht lassen. Geben Sie regelmäßig Feedback und reflektieren Sie auch Ihr eigenes Verhalten. Mit regelmäßiger Kommunikation und damit einhergehender Motivation steigern Sie die Produktivität Ihrer Mitarbeiter – jetzt steht dem Big Business nichts mehr im Weg.

Aber vor allem: Setzen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Team Ziele! Sorgen Sie dafür, dass alle an einem Strang ziehen, sich mit den Zielen identifizieren können und dadurch motiviert sind, jeden Tag im Sinne der gemeinsamen Ziele zu arbeiten.

Das ist gelebte Unternehmenskultur.

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