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Your Way to Leadership

7 Arbeitszeitmodelle der Zukunft, die Ihrem Unternehmen Gewinn bringen - und Mitarbeiter glücklich machen!

  • Sandra Würdig
  • 06. Mai 2016

Ist die Zukunft der Arbeitswelt schon bei Ihnen angekommen? Beschäftigen Sie sich mit Themen wie Vertrauensarbeitszeit, Digitalisierung, Fachkräftemangel und dem demografischen Wandel – und den Auswirkungen auf Ihr Unternehmen? Falls ja, finden Sie hier Tipps, wie Sie sie noch effektiver anwenden. Und falls nicht, dann ist dieser Beitrag der ultimative Einstieg, um die digitale Zukunft für Sie zu einem enormen Gewinn zu machen.

Die Trends auf dem Arbeitsmarkt

Wie ungemein wichtig die Digitalisierung die Arbeitswelt ist, zeigt eine beeindruckende Zahl: Etwa 1,5 Millionen neue Arbeitsplätze sind aufgrund der digitalen Technologien in Deutschland entstanden.

Der Trend geht zur Flexibilisierung und Individualisierung; starre Jobmodelle werden für viele Arbeitnehmer immer uninteressanter. Wer heute als Arbeitgeber bestens ausgebildete Mitarbeiter anlocken und halten will, muss weit mehr bieten als ein gutes Gehalt: Die Menschen wollen eine ausgewogene Work-Life-Balance.

So stellen Sie sich auf den Arbeitsplatz von morgen ein

Der Kampf um die qualifiziertesten Mitarbeiter wird immer härter. Gut ausgebildete Angestellte wollen alle, aber wenn Sie dabei die Nase vorn haben sollen, müssen Sie mit der Kirsche auf der Sahne locken, zum Beispiel mit einem Gesundheitsmanagement für die Angestellten.

Das braucht der ideale Arbeitsplatz von heute (und morgen):

Technische Voraussetzungen

Klar, ohne diese Basis funktioniert nichts bei der Digital Business Transformation. Schließlich macht die digitale Technik, also die Vernetzung aller Tools, überhaupt erst das neue Arbeiten möglich.

Sie benötigen Plattformen, an denen alle Kollegen parallel arbeiten können und eine kollaborative Software, die Zugriff auf sämtliche relevanten Daten erlaubt. Mobile Endgeräte wie Smartphones und Laptops gehören zur Grundausstattung ebenso wie ein schneller Zugang zum Internet. So können Sie und Ihr Team auch international und in Echtzeit auf aktuelle Entwicklungen reagieren.

Mitbestimmung und Eigenverantwortung

Mitdenken unerwünscht? Ausführen statt nachhaken? Damit kommen Sie nicht mehr weiter! Wer motivierte Mitarbeiter möchte, muss Vertrauen in sein Team haben: Gefragt ist der eigenverantwortlich und unternehmerisch denkende Mitarbeiter. Sie lassen ihm mehr Freiheit, er übernimmt dafür mehr Verantwortung.

Wichtig ist nicht, die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit vor Ort abzusitzen – und unmotiviert und unproduktiv zu sein –, sondern Projektziele zu erreichen und Ergebnisse zu liefern. Ist Ihr Mitarbeiter eher fertig, gut, dann bleibt ihm mehr Freizeit.

Für den Mitarbeiter bedeutet das: Es werden Persönlichkeiten gebraucht, die teamfähig, verantwortungsbewusst und strukturiert sind. Das geht sogar soweit, dass man selbst einschätzt, was ist man wert. Und damit sein Gehalt selber bestimmt.

Weiterbildung und Auszeiten

Jedem, der einen Job antritt, ist klar, dass er immer wieder Neues lernen muss. In Zukunft wird aus dem MÜSSEN ein WOLLEN. Wem man einen Arbeitsplatz zum Wohlfühlen anbietet, der verlässt das Unternehmen nicht so leicht. Er fühlt sich mit seiner Firma verbunden und gibt alles, um seine gute Position zu sichern. Sich mit Innovationen zu beschäftigen und niemals aufhören zu lernen – das wird er freiwillig tun.

Zufriedene Mitarbeiter sind die besten Mitarbeiter. Geld allein macht aber nicht glücklich, deswegen ist gerade für jüngere Menschen das Gehalt nicht das Ausschlaggebende, sondern: Wie bringe ich Arbeit und Freizeit in Einklang? Bieten Sie als Arbeitgeber ein passendes Umfeld mit den unten aufgeführten Arbeitszeitmodellen, fällt es leicht, Ihnen die Treue zu halten.

Die Möglichkeiten der neuen Arbeitszeitmodelle

Sie denken sich vielleicht: Ich habe ein Produktionsunternehmen – wie soll das bei mir gehen? Doch selbst der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, spricht davon, dass die Vertrauensarbeitszeit zunehmen wird.

"Wir werden künftig mehr Vertrauensarbeitszeit haben."

Ulrich Grillo- dts Nachrichtenagentur

Vor allem die Industrieunternehmen spüren nämlich den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel. Sie müssen sich zudem im harten, globalen Wettbewerb behaupten und Innovationen erzeugen.

Deshalb sollten gerade Firmen in der Produktion Arbeitszeitmodelle anbieten, die Mitarbeiter überzeugen.

1. Home Office

Das wohl bekannteste Modell, welches das Zuhause zum Büro macht. Durch die Benutzung kollaborativer und cloud-basierter Techniken hat man alle wichtigen Daten immer parat und braucht das klassische Büro nicht länger.

Oft werden Kernzeiten vereinbart, zu denen man auch im Home Office für die Firma erreichbar sein sollte, vor allem für den Kundenkontakt, doch viele Betriebe handhaben das locker: Zu welcher Uhrzeit man den Job erledigt ist zweitrangig, Hauptsache, das Ergebnis passt. Muss Präsenz gezeigt werden, zum Beispiel bei Meetings, kann das auch mit einer Videokonferenz gelöst werden.

Das Home Office ist ideal, um Familie und Beruf gut zu vereinen und trotzdem nicht im Job abgehängt zu werden.

2. Teilzeit

Längst nicht mehr nur reserviert für Mütter mit kleinen Kindern! Das Modell bedeutet nicht automatisch, immer frei am Nachmittag, sondern wird eher mit der Wahlarbeitszeit verbunden. Das kann zum einen bedeuten, man entscheidet selbst, wieviele Stunden man machen möchte – und legt das in einem gewissen Zeitraum immer wieder neu fest.

Oder Sie wählen ein Baukastenmodell: Hierbei erstellen Sie einen Personalbedarfsplan, der an die jeweilige Auftragslage oder das Kundenaufkommen Ihres Betriebes angepasst ist. Gibt es weniger zu tun, können Ihre Mitarbeiter mehr zu Hause bleiben. In Stoßzeiten werden eventuell anfallende Minusstunden wieder aufgeholt. Die Mitarbeiter sprechen sich ab, wie der Arbeitsbedarf von ihnen gedeckt wird und können dabei individuelle Wünsche gut abdecken. Geeignet ist das Modell besonders für saisonal abhängige Produktionen wie das Baugewerbe.

3. Sabbatical

Einige Monate bis zu einem Jahr Auszeit, um dann mit mehr Wissen oder mehr Motivation in den Job zurückzukehren, das verbirgt sich hinter dem Sabbatjahr. Der Arbeitnehmer kann mit dem Arbeitgeber unterschiedliche Modelle aushandeln, um sich diese freie Zeit zu erarbeiten, zum Beispiel:

  • Überstunden aufbauen
  • teilweise aufs Gehalt verzichten
  • Urlaub ansparen usw.

Wichtig ist: Schon frühzeitig an eine Vertretung denken, die während des Sabbaticals die Arbeit des fehlenden Mitarbeiters erledigt. Die Auszeiten werden u.a. genommen, um sich intensiv weiterzubilden, eine Familienphase einzulegen oder sich auch sozialen Projekten zu widmen.

4. Job Sharing

2 Leute / 1 Job = doppelte Motivation, doppelte Erfahrung, aber nicht mehr Gehalt. Eine ideale Lösung, wenn Sie eine Vollzeitstelle besetzen müssen, sich aber nur geeignete Kandidaten in Teilzeit anbieten. Die Arbeit wird einfach geteilt, beispielsweise in Vormittag/Nachmittag oder wöchentlich abwechselnd: Alles wird erledigt und Sie haben zwei hoch effiziente Mitarbeiter!

5.Weiterarbeiten nach Renteneintritt

Vor allem Industrieunternehmen bemerken den Fachkräftemangel schon lange. Und viele Senioren wollen auch nach dem Erreichen des Rentenalters weiter produktiv sein: Also warum nicht beides verbinden?

Menschen über 65 werden weiter im Unternehmen beschäftigt und können ihr Expertenwissen so teilen. Möglich sind zudem Partnerschaften für Auszubildende, das Nutzen von speziellen Netzwerken oder Wirtschaftsforen für Senioren, die der Firma mit Rat (und genügend Zeit) zur Verfügung stehen. Oft sogar ohne Bezahlung, einfach, weil es Spaß macht.

6. Co-Working-Spaces

So heißen öffentliche Arbeitskomplexe, in denen man sich Büros reservieren kann. Gut geeignet für kleinere Firmen, wenn Sie zum Beispiel für ein größeres Meeting intern nicht den Platz haben. Oder Sie halten im Unternehmen gar kein Büro für die Verwaltung vor, die alles im Home Office erledigt: Dann braucht man vielleicht ab und zu einen passenden Ort für ein Kundengespräch.

7. Hotdesking

Beschäftigen Sie Freiberufler? Hier kann sich dieser Mitarbeiter für eine bestimmte Zeit in einem Büro Ihres Unternehmens einmieten – ideal für outgesourcte Tätigkeiten, wie das Marketing oder die Buchhaltung. Er behält engen Kontakt zu Ihrem Betrieb, braucht aber keinen eigenen, aufwendig eingerichteten Arbeitsplatz.

Geht das nur in großen Unternehmen?

Nein, auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) können diese Modelle umsetzen, weil die Digitalisierung unabhängiger von Ort und Zeit macht. KMUs müssen schon jetzt und in Zukunft noch viel häufiger oft international aufgestellt sein: Es gilt also, den Spagat zu schaffen, mehr Kundenservice zu bieten (z.B. längere Erreichbarkeiten wegen Zeitverschiebung), aber dafür nicht die Kosten in die Höhe zu treiben.

Große Firmen haben natürlich den Vorteil, dass jemand leichter für einen Teamkollegen einspringen kann, der vielleicht ein Sabbatical anstrebt. Wiederum muss heute kein Chef einer kleinen Firma mehr darauf bestehen, dass im Büro-Bereich nur Anwesenheit zählt. Das Büro passt heute in jede Jackentasche und kann überall sein: Laptop auf und los geht’s! 

Bestimmte Branchen werden allerdings stationär bleiben und können trotz Digitalisierung weniger flexibel agieren, dazu zählen der Gesundheitsbereich (Krankenhaus) oder die maschinelle Produktion im Schicht-System.

Mensch vs. Technik: Nachteile der digitalen Welt

„Entwicklungen wie die Globalisierung und eine zunehmende Digitalisierung stellen althergebrachte Organisationsstrukturen auf den Kopf“, sagt Dr. Carlo Velten, Senior Analyst und CEO von Crisp Research.

Denn Digitalisierung heißt auch Reduzierung der Arbeitsplätze. Die künstliche Intelligenz löst den Menschen ab.

Flexibilisierung heißt auch weniger Sicherheit und mögliche Ausnutzung. Man ist rund um die Uhr für die Firma verfügbar.

Globalisierung heißt auch, dass ein großer Preiskampf entsteht. Ein Unternehmen kann sich nicht mehr auf seinen Lorbeeren (Slogan: “Made in Germany”) ausruhen, sondern steht im harten Wettbewerb.

Der Mensch nutzt die Technik: Vorteile der digitalen Welt

Apps übersetzen in Echtzeit bei internationalen Meetings oder branchenrelevante Nachrichten verbreiten sich in Minuten über die sozialen Netzwerke. Nur zwei Beispiele, die zeigen, wie die digitale Vernetzung unser Leben erleichtert. Dass es kein Zurück zur unterkomplexen, analogen Welt mehr gibt, beweist auch ein sehr interessanter Studiengang, der genau auf dieses Thema abzielt: Mensch-Computer-Interaktion in München. Vielleicht hat ihn demnächst Ihr neuer Mitarbeiter absolviert…

Und auch das hat Ihr Unternehmen davon, wenn Sie auf Digitalisierung setzen:

  • Sie können von überall aus arbeiten – ob vom Schreibtisch zu Hause, im Garten oder im Hotel. Sie sind viel mobiler.
  • Vergessen Sie die klassischen Bürozeiten! Sie sind viel flexibler.
  • Hochwertige, mobile Endgeräte sind Voraussetzung, mit denen Sie ausgestattet sein müssen. Sie sind technisch viel versierter.
  • Ihre Kunden können auf verschiedenen Kanälen erreicht werden. Sie sind viel präsenter.
  • Sie haben Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, XING und LinkedIn, über die Sie mehr über Ihre Kunden in Erfahrung bringen. Sie sind viel informierter.
  • Sie können sich über bestimmte Software-Lösungen eng mit Kunden verknüpfen und dadurch perfekt angepasste Leistungen bieten. Sie sind viel serviceorientierter.
  • Sie sparen jede Menge Geld: Das reicht vom Papierverbrauch, über die Heizkosten bis zu kompletten Stellen in der Verwaltung, weil alles online erledigt wird. Sie sind unternehmerisch viel erfolgreicher.

Fazit

Wer sich als Unternehmer den gefragten, flexiblen Arbeitszeitmodellen verweigert, wird sich in einer digitalen Welt sehr schwer tun. Selbst Produktionsbetriebe und KMUs haben vielfältige Möglichkeiten, den Wünschen nach einer gesunden Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter zu entsprechen. Das müssen sie auch, um im harten internationalen Wettbewerb um Fachkräfte mitzuhalten. Arbeitszeitmodelle wie Job Sharing, Wahlarbeitszeit und Home Office sind die Zukunft – so machen Sie Mitarbeiter glücklich und leistungsbereiter!

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