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Your Way to Leadership

5 Schritte, mit denen Sie bemerkenswerten Content erstellen

  • Patrick Schulz
  • Patrick Schulz
  • 19. Januar 2017

Content ist ein kritischer Teil Ihrer Marketing Strategie.

Wichtig dabei ist jedoch, dass Sie nicht irgendeinen Content entwickeln. sondern Content, der aus der Menge heraussticht.

Es benötigt bemerkenswerten Content.

Doch wie können Sie bemerkenswerten Content entwickeln?

Vermutlich haben Sie schon einmal den Spruch “Content is King”gehörtAuch wenn das toll klingt und sich gut merken lässt: Es ist nur die halbe Wahrheit.

Offensichtlich ist, dass schlechter Content ganz einfach ignoriert wird. Doch wie ist es mit großartigem Content, der für den Leser in seiner aktuellen Situation jedoch nicht relevant ist?

Er verhält sich genau wie schlechter Content: Er wird ignoriert.

Sie benötigen also nicht nur großartigen Content, sondern außerdem die Möglichkeit, diesen in einem entsprechenden Kontext vor die Augen Ihrer Wunschkunden zu bringen.

Damit Ihr Content nicht zu dem gehört, der ignoriert wird und Sie die Resultate erzielen, die Sie sich wünschen, lernen Sie in diesem Beitrag einen 5-Schritte-Prozess kennen.

Content Planung Optimierung(Der Content-Prozess)

Bevor wir in die Details einsteigen, klären wir erst einmal, warum Content  so wichtig ist und worauf Sie zu Beginn besonders achten müssen.

Sollten Sie es besonders eilig haben, so können Sie sich hier die Kurzfassung inkl. dazugehöriger Ressourcen herunterladen:

Step by Step Anleitung & Ressourcen erhalten

Warum ist Content so wichtig?

Content ist das, was Sie den Menschen liefern, die mit Ihnen und Ihrem Unternehmen online in Kontakt treten. Content kann dabei auf vielen verschiedenen Wegen geliefert werden: Blogs, E-Mails, Landing Pages, Social Media, um nur ein paar zu nennen.

Ohne Content gibt es nichts, was Sie liefern können. Um genau zu sein, ohne Content wäre das Internet leer.

Schauen Sie einmal, wie Sie das Internet nutzen. Sie gehen zur Suchmaschine Ihres Vertrauens, geben eine Frage ein und was finden Sie? Content.

Content hat die ausgesprochen wichtige Aufgabe, Menschen auf Ihrem Rechercheprozess zu unterstützen. Dadurch werden aus Fremden Besuchern, aus Besuchern Leads, aus Leads Kunden und aus Kunden Fürsprecher Ihres Unternehmens.

Inbound Methodik Deutsch(Die Phasen der Inbound Methodik)

Ihr Content bringt somit die richtigen Personen auf Ihre Webseite und unterstützt diese auf dem Weg hin zu einem Ihrer gewünschten Neukunden. Content spielt außerdem eine große Rolle in der Pflege Ihrer Kunden.

In der Anwerben-Phase ist Content das, was Sie auf Ihrem Blog oder in Ihren Videos publizieren. Sie optimieren Ihren Content mit Hilfe von wichtigen Keywords und verbreiten Ihre Nachrichten auf Social Media.

Content ist außerdem ein integraler Bestandteil der Umwandeln-Phase. Durch Content weisen Sie Ihre Besucher auf Formulare hin. Calls-to-Action sorgen dann dafür, dass Ihre Interessenten weiterführenden Content erhalten können, wenn diese Ihre Kontaktdaten hinterlassen.

In der Abschließen-Phase ist Content der Inhalt, den Ihre Leads in den E-Mails erhalten. Und natürlich ist Content das, was Ihre Bestandskunden dazu veranlasst, Befürworter zu werden und Ihre Marke in die Welt zu tragen.

Personalisierter Content vermittelt Ihren Kunden dabei nicht nur hilfreiches Wissen, er hilft ihnen außerdem, ausgezeichneten Kundenservice zu erleben und somit Befürworter zu werden, die Sie in Ihrer Neukundenakquise unterstützen können.

Wie Sie sehen können, so ist Content der Antrieb für sämtliche Phasen der Inbound Methodik.

Nachdem wir die Grundlagen geklärt haben, beginnen wir nun damit, den Content-Prozess Schritt für Schritt zu durchleuchten. 

Schritt 1: Content-Planung

Content-Prozess - Schritt.1 Planung.jpg(Schritt 1 des Content-Prozesses: Content-Planung)

Wir wissen also nun was Content ist. Ganz simpel ausgedrückt: Content ist Wissen.

Wie können wir Content nun in seinen Eigenschaften beeinflussen, um den bestmöglichen Content zu erstellen?

Das geht vor allem durch 3 Aspekte:

Content Eigenschaften(Content = Bestimmung + Format + Thema)

Fragen Sie sich: Was ist die Bestimmung des Contents? Welches Ziel wollen Sie damit erreichen?

Wollen Sie beispielsweise mehr Menschen auf Ihre Webseite lenken oder wollen Sie, dass Sie mehr dieser Menschen als Kontakte/Leads für Ihr Unternehmen gewinnen? Es besteht ein großer Unterschied zwischen diesen beiden Zielen.

Ist es Ihr Ziel, mehr Leads zu gewinnen, so hilft Ihnen Premium-Content auf diesem Weg. Premium-Content wird üblicherweise hinter einem Formular angeboten. Besucher können diesen im Austausch gegen ihre Kontaktdaten erhalten kann.

Beispiel eBook Landing Page Formular

(Beispiel von Premium-Content und einem Formular zur Leadgewinnung - Questback)

Ist es jedoch Ihr Ziel, im ersten Schritt mehr Besucher auf Ihre Webseite zu bringen, so bieten Blogartikel einen zumeist sehr effektiven Hebel. Diese Artikel sind für sämtliche Personen im Netz zugänglich und ermöglichen Ihnen, dadurch viel Traffic zu generieren.

Beispiel Blogpost - Questback.png

(Beispiel eines Blogartikels - Questback)

Eine starke Kombination, die sich Questback in diesem Fall auch sehr schön zu Nutzen gemacht hat, ist, durch einen freizugänglichen Blogartikel Aufmerksamkeit zu erlangen, eine Thematik zu eröffnen und dann weiterführende Inhalte anzubieten. Diese können im Austausch gegen Kontaktdaten erhalten werden – so gewinnen Sie qualifizierte Leads.

Sobald Sie Klarheit über die Bestimmung Ihres Contents haben, müssen Sie sich Gedanken über das Format des Contents machen. Content kann in vielen verschiedenen Formen angefertigt werden:

Die gaengigsten Content Formate.jpg

(Die gängigsten Content-Formate)

Doch was ist der Unterschied zwischen all diesen Formaten? Welches Format eignet sich besonders gut für Ihre Ziele?

Jede Form von Content hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Einflussfaktoren bei der Auswahl sind unter anderem, wie viel Zeit Sie für die Erstellung von Content haben und wie viel Informationen Sie gerne präsentieren würden.

Auf welches Format die Wahl dann schlussendlich fällt, sollte sich vor allem an Ihrer Buyer Persona orientieren.

Den Content, sprich das Wissen, welches Sie dabei kommunizieren, muss Ihrer Buyer Persona bei den persönlichen Zielen helfen.

Das Design und das Format, sprich wie Sie Ihren Content Ihrer Buyer Persona präsentieren, muss in den Alltag Ihrer Buyer Persona und den aktuellen Stand in der Buyer’s Journey passen. Bringen Sie dies in eine Form, wie Ihre Buyer Persona am liebsten Content konsumiert.

Sie sind nur dann in der Lage wahrhaft bemerkenswerten Content zu erstellen, wenn Sie Ihre Buyer Persona und deren Buyer's Journey kennen.

Bemerkenswerter Content Buyer Persona Buyers Journey(Ohne eine Buyer Persona und Buyer's Journey, keinen bemerkenswerten Content)

Ist Ihre Buyer Persona zum Beispiel zeitlich stark eingespannt und von Zahlen getrieben, so eignet sich eine prägnante Infografik. Ist Ihre Buyer Persona hingegen jemand, dem kontinuierliche Weiterbildung und textuelles Lernen sehr wichtig sind, so eignet sich ein Blog und ein Newsletter als wunderbares Tool.

Beginnen Sie mit einer wohlbegründeten Annahme des Content-Formats und testen Sie, was bei Ihrer Buyer Persona am besten ankommt. Sprechen Sie außerdem mit den Personen, die am häufigsten mit Ihrer Buyer Persona in Kontakt stehen, zum Beispiel mit Ihrem Vertrieb.

In der Regel hat Ihr Vertrieb ein gutes Wissen darüber, welche Themen Ihre Neukunden auf dem Weg vom Interessenten zum Abschluss begleiten und welche Form von Content ihnen dabei einen guten Startpunkt bietet.

Das letzte Element, welches Ihnen nun noch für bemerkenswerten Content fehlt, ist das Thema.

Ueber welche Themen schreiben Sie.jpg

Themen zu finden, die Ihre Buyer Persona brennend interessieren und die Sie in Ihrem Content aufgreifen können, ist einer der wichtigsten Schritte in Ihrer Content-Entwicklung.

Leider auch zumeist einer der schwersten.

Doch woran liegt das? Was wird so häufig übersehen? Wie können Sie sich behelfen?

Die Antworten liegen in Ihrer Buyer Persona und der Buyer's Journey.

Anders ausgedrückt: Wen wollen Sie erreichen, wo steht diese Person auf ihrem Rechercheprozess und was ist für sie zum jetzigen Zeitpunkt am interessantesten und hilfreichsten?

Gelingt es Ihnen bzgl. dieser Fragen die richtigen Antworten zu finden, so haben Sie bemerkenswerten Content erstellt. Sie werden mehr Interessenten erreichen und diese effektiver durch ihren Rechercheprozess führen können.

Verlieren Sie diese beiden Aspekte jedoch aus den Augen und “machen einfach”, so wird sich die gesamte Content-Entwicklung als deutlich schwieriger, aufwändiger und ineffizienter erweisen.

Ihr Content kann dabei sowohl belehrend, als auch unterhaltsam sein.

In einer optimalen Welt ist Ihr Content belehrend, unterhaltsam und inspirierend.

Das ultimative Ziel, welches Sie mit Ihrem Content erfüllen wollen, ist, dass Sie Ihrer Buyer Persona bei der Lösung von Problemen helfen.

Da Sie sich aller Wahrscheinlichkeit nach in einem Umfeld befinden, wo Sie eine erklärungsbedürftige Leistung bzw. ein erklärungsbedürftiges Produkt anbieten, sollten Sie Ihren Fokus auf belehrenden Content richten.

Um Ihnen bei Ihren Themen einen Startpunkt zu geben, haben wir folgende Fragen für Sie zusammengestellt:

Content Themen Ideen(Content Themen und Ideen entwickeln)

  • Keyword-Recherche: Für welche Keywords wollen Sie gefunden werden? Wonach sucht Ihre Buyer Persona?
  • Internet-Foren: Worüber spricht Ihre Buyer Persona? Wo wünscht sich Ihre Buyer Persona Input von Branchenkollegen und Experten?
  • Industrie-Neuigkeiten: Welche Themen sind derzeit relevant?
  • FAQ’s: Welche häufig gestellten Fragen erhalten Ihre Vertriebler und Ihr Kundensupport, die Sie beantworten können?
  • Buyer Persona Ziele: Wonach strebt Ihre Buyer Persona?
  • Buyer Persona Herausforderungen: Was steht Ihrer Buyer Persona im Weg? Woran fehlt es ihr, um ihre Ziele zu erreichen?

Je mehr Sie sich in die Köpfe Ihrer Buyer Persona versetzen können, desto effektiver wird Ihre gesamte Content Strategie.

Und wie sieht es mit der Buyer’s Journey aus? Welche Rolle spielt diese bei der Erstellung Ihres Contents?

Um dies zu beantworten, eine kurze Auffrischung.

Zuallererst müssen Sie Ihren Fokus weg von produktbasierten Informationen hin zu problemfokussierten Informationen legen. Dadurch heben Sie sich bereits schon einmal von dem Großteil Ihrer Mitbewerber ab und steigern den Mehrwert für Ihre Buyer Persona massiv.

Bemerkenswerter Content orientiert sich NICHT an Ihrem Unternehmen und Ihrem Produkt, er richtet sich vollends an Ihre idealen Kunden, die Probleme, die diese erleben und die Antworten, nach denen sie suchen.

Damit Sie diese Antworten liefern können, müssen Sie die Probleme verstehen. Die Buyer’s Journey Ihrer Buyer Persona hilft Ihnen dabei. Die Buyer’s Journey ist der aktive Rechercheprozess, den Personen durchlaufen und der sie zu einer Kaufentscheidung führt.

Buyers Journey Definition
(Die Definition der Buyer's Journey)

Die Buyer’s Journey ist dabei in etwa mit einem klassischen Marketing-Trichter zu vergleichen. Jedoch mit einer essentiellen Unterscheidung: Sie ist aus der Sicht Ihrer Wunschkunden, Ihrer Buyer Persona, formuliert.

Die Buyer’s Journey besteht aus 3 Phasen.

Buyers Journey 3 Phasen

(Die 3 Phasen der Buyer’s Journey)

In der Awareness-Phase erlebt Ihre Buyer Persona ein Problem oder eine Gelegenheit.

Während der Consideration-Phase untersucht diese Person mögliche Lösungen und entscheidet sich schlussendlich in der Decision-Phase für einen Weg, um ihr Problem zu lösen.

Warum sollte Sie dies nun für die Erstellung Ihres Contents interessieren?

Die Buyer’s Journey liefert Ihnen die Grundlage, wodurch Sie einem speziellen Stand in dem Rechercheprozess einer bestimmten Thematik zuordnen können. Welcher Content ist nun entsprechend der einzelnen Phasen der Buyer’s Journey angebracht?

Es hängt alles davon ab, wovon Ihr Content handelt und wie Sie ihn platzieren. Richtet sich Ihr Content an ein Problem, welches Ihre Buyer Persona erlebt? So ist dies Content für die Awareness-Phase.

Buyers Journey Phasen Themen(Zusammenhang der Buyer's Journey mit Themen)

Handelt Ihr Content vermehrt von einer Lösung, durch welches Ihre Buyer Persona ein Problem adressieren kann, so ist er Content für die Consideration-Phase.

Bezüglich der Decision-Phase, so haben Sie hier die Gelegenheit, von Ihren Produkten und Dienstleistungen zu schreiben. Ihre Buyer Persona ist an einem Punkt, wo sie sich bereits für eine Lösung entschieden hat und beschäftigt sich nun mit der Frage, wie sie diese am besten implementieren kann.

Wie Sie sehen, so wollen Sie den richtigen Content für die einzelnen Phasen der Buyer’s Journey entwickeln.

Bevor Sie also einfach loslegen und Content entwickeln, versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Buyer Persona. Durchlaufen Sie die Buyer’s Journey und ermöglichen Sie es sich dadurch, Ihren Content passgenau an die Probleme und Wünsche Ihrer Buyer Persona zu richten.

Kommen wir zum Format für Ihren Content.

Teil einer guten Content Strategie ist, dass Sie die richtige Form von Content wählen. Damit Sie das Rad nicht neu erfinden müssen, hier ein paar Empfehlungen, in welchen Phasen sich gewisse Formen von Content als besonders effektiv erwiesen haben:

Buyers Journey Content Formate.jpg(Content-Format Best Practices entlang der Buyer’s Journey)

Wie Sie sehen, so gibt es eine Vielzahl von Faktoren, die Sie bei der Planung Ihres Contents beachten sollten. (Mehr zu den 7 Schritten einer Strategieplanung)

Damit Sie hier den Überblick behalten und Ihr Content die gewünschten Aktionen bewirkt, empfehle ich Ihnen mit einem Worksheet zu arbeiten. Dieses fungiert zugleich als Checkliste:

Content Planung Worksheet

(Content Worksheet zur Planung Ihres Contents)

Dieses konzeptionelle Worksheet hilft Ihnen dabei, alle Komponenten der Planung, der Bestimmung, des Formats und der Themen zusammenzubringen.

Füllen Sie es aus. So beachten Sie bei Ihrer Content-Entwicklung Ihre Buyer Persona, adressieren für diese ein relevantes Thema in der jeweiligen Phase der Buyer’s Journey und investieren Zeit in die Auswahl des Formates, der Struktur und des Titels.

Besonders wichtig ist dabei die Frage:

"Wie wird dies Ihrer Persona helfen?"

Wenn Sie diese Frage nicht vollends mit Zuversicht beantworten können, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie keinen bemerkenswerten Content entwickeln werden.

Erinnern Sie sich, Ihr oberstes Bestreben ist es, Content zu entwickeln der Ihrer Buyer Persona hilft. Jedes Mal, wenn Sie Content entwickeln, so beginnen Sie damit, sich zu fragen: Wem wird dies helfen?

Lautet die Antwort irgendetwas anderes, als Ihre Buyer Persona, so gehen Sie zurück und denken Sie noch einmal darüber nach, wieso Sie diesen Content entwickeln und wieso Sie dieses Thema gewählt haben.

Hier ein Beispiel:

Content Worksheet Beispiel(Beispiel eines ausgefüllten Content Worksheets)

Nun, da Sie ein Verständnis dafür haben, für wen Sie welchen Content entwickeln können, ist der nächste Schritt, dass Sie Ihre Ideen in die Realität bringen.

Schritt 2: Content-Erstellung

Content Prozess Schritt 2 Erstellung(Schritt 2 des Content-Prozesses: Content-Erstellung)

In Puncto Content-Erstellung ist es wichtig, dass Sie sich Prozesse schaffen, durch welche Sie effektiv vorgehen können.

Alles zielt darauf ab, dass Sie Ihre Ideen und Ihre Pläne in realen Content verwandeln und diesen strategisch so einbringen, dass Sie Ihre Buyer Persona durch die Phasen Ihrer Buyer’s Journey verhelfen.

Damit Ihnen dies gelingt, beachten Sie diese Best Practices:

Content-Erstellung - Best Practices.jpg

(Content-Erstellung Best Practices)

1)  Bringen Sie Ihren Content stets mit Ihrer Buyer Persona und dem Stand, wo sich Ihre Buyer Persona in der Buyer’s Journey befindet, in Einklang.

Wenn Sie eine fundierte Planung vollzogen haben, so haben Sie diesen Schritt bereits in Ihrem Content-Plan adressiert. Je spezifischer Ihr Content ist, desto besser.

Breit gefächerter Content hilft Ihnen zwar eine tendenziell größere Audienz zu erreichen, es mangelt breitgefächertem Content jedoch daran, dass Sie wenig Aufmerksamkeit erlangen werden und falls doch, dass diese gering qualifiziert ist.

2) Halten Sie Ihren Fokus darauf, belehrend zu sein, nicht werberisch

Erinnern Sie sich, erst in der Decision-Phase der Buyer’s Journey sollten Sie über die Details Ihrer Lösung sprechen.

Ihre Webseite bietet dabei eine großartige Plattform, auf der Sie diese Informationen platzieren können. Behalten Sie auch hier wieder die Ziele Ihrer Buyer Persona im Fokus und achten Sie besonders darauf, dass Sie nicht mit einer Fülle von Features um sich werfen.

3) Legen Sie erst einmal das Hauptaugenmerk auf die Informationen, die Sie mit Ihrer Buyer Persona kommunizieren wollen und kümmern Sie sich im Anschluss um das Design

Selbst Infografiken, die einen hohen Grad an Designaufwand fordern, wären von keinerlei Mehrwert für Ihre Buyer Persona, wenn es diesen an relevantem Content fehlen würde.

Nutzen Sie die Best Practices als einen finalen Check, bevor Sie Ihren Content freigeben.

Schritt 3: Content-Distribution

Content-Prozess - Distribution.jpg(Schritt 3 des Content-Prozesses: Content-Distribution)

Die Distribution von Content ist ein spannendes Thema.

Ihr Content ist nur so gut wie dessen Distribution. Erst durch die richtige Form der Distribution wird Ihr Content für Ihre Buyer Persona relevant. Sie dürfen nicht einfach nur Content entwickeln - Sie müssen sicherstellen, dass dieser in die Welt hinaus getragen wird und Ihre Buyer Persona erreicht.

Andernfalls werden Sie nicht die gewünschen Resultate erzielen können.

Damit Sie vor diesem Szenario verschont bleiben, ein paar klärende Worte.

Diese richten sich speziell an die Erstellung und Distribution von Content.

Sehr viele Personen denken, dass sie sich – sobald sie ihren Content veröffentlichen (ganz gleich, ob Blogartikel, eBook, Whitepapers, ...) – nur zurücklehnen müssen und die gewünschten Interessenten eintreffen werden.

Wenn Sie entweder sehr, sehr viel Glück haben oder sehr, sehr bekannt sind, dann mag das der Fall sein. Für den Großteil von uns trifft dies jedoch nicht zu. Sie können nicht einfach darauf hoffen, dass Personen Ihren Content finden. Sie müssen diesen promoten, ihn verteilen.

Erinnern Sie sich, wir alle kämpfen in der heutigen Zeit um Aufmerksamkeit, nicht mehr um limitierten Platz.

Wie können Sie also die Distribution so effektiv wie nur möglich gestalten?

Hierfür ist es wichtig, dass Sie sich vergegenwärtigen, was Sie mit der Distribution Ihres Contents bewirken wollen. Sie möchten, dass der richtige Content zur richtigen Zeit die richtige Person erreicht, um diese in ihrem Rechercheprozess zu fördern.

Content Distribution - Kanäle.jpg

(Bewährte Tools zur Distribution von Content)

Nutzen Sie Ihre Webseite dabei nicht nur in der Form, dass sie generischen Content veröffentlichen. Erstellen Sie spezifische Unterseiten, die sich an die einzelnen Phasen der Buyer's Journey richten und helfen Sie Ihrer Buyer Persona somit proaktiv auf ihrem Rechercheprozess.

Sie können bspw. einen freizugänglichen Artikel auf Ihrem Business Blog veröffentlichen und eine Landing Page dazu nutzen, um weiterführenden Content hinter einem Formular zu platzieren. Interessenten können diesen nun im Austausch gegen Kontaktdaten erhalten.

Social Media kann ein fantastisches Tool sein, welche Sie zur Promotion von Ihrem Content nutzen können.

Platzieren Sie außerdem Calls-to-Action, um Ihre Besucher zu eindeutigen Aktionen zu ambitionieren. Seien Sie dabei spezifisch. Ein “Jetzt Specials erhalten”-Button kann eine merkbare Steigerung im Vergleich zum üblichen “Absenden” bewirken.

E-Mails eignen sich primär, um bereits bekannte Interessenten schnell über neuen Content zu informieren.

Der nächste Schritt im Content-Prozess ist die Analyse.

Schritt 4: Content-Analyse

Content Prozess Analyse(Schritt 4 des Content-Prozesses: Content-Analyse)

Es gibt da ein tolles Zitat von John Wanamaker, einem US-amerikanischen Unternehmen:

John Wanamaker Zitat(Zitat von John Wanamaker)

Wenn Sie Herrn Wanamaker nachempfinden, dann werden wir dies nun ändern.

Genau wie bei jedem anderen Schritt Ihrer Inbound Strategie, so müssen Sie die Effizienz Ihres Content bemessen, um das Maximum aus diesem rauszuholen.

  • Entwickeln Sie Content für die richtigen Themen?
  • Entwickeln Sie Content in dem korrekten Format?
  • Verbreiten Sie den Content auf dem richtigen Weg?
  • Warum funktioniert etwas?
  • Warum funktioniert etwas nicht?

Antworten auf diese Fragen liefern Ihnen die Grundlage, um in Ihren zukünftigen Kampagnen noch effektiver zu sein. 

Welche Metriken sollten Sie besonders ins Auge fassen?

An oberster Stelle: Haben Sie Ihre Ziele erreicht?

Auf einem detaillierteren Level:

Metriken zur Analyse von Content.jpg(Die wichtigsten Metriken zur Analyse von Content)

  • Anzahl der Besucher - Wie viele Aufrufe hatte Ihr Content?
  • Anzahl der Leads - Hat Ihr Premium Content Leads generieren können? Wie viele?
  • Social Proof - Hat jemand Ihren Content auf Social Media geteilt? Wie häufig?
  • Inbound Links - Haben andere Webseiten auf Ihren Content verlinkt? Dadurch können Sie Autorität für sich und Ihre Webseite schaffen.
  • Content Performance der Autoren - Performt ein Autor besser als andere? Sollten diese den Großteil des Contents in der Zukunft entwickeln? Oder haben diese bestimmte Tipps, die mit dem Team geteilt werden können?
  • Content Performance der Themen - Bevorzugt Ihre Buyer Persona ein spezielles Thema?
  • Content Performance der Formate - Performt eine Form von Content besser als andere Formen? Dadurch können Sie außerdem Erkenntnisse über Ihre Buyer Persona erlangen. Bleiben Ihre Webinare leer, so kann es sein, dass diese Form für Ihre Buyer Persona unpassend ist und Sie andere Formate testen sollten

Belassen Sie es nicht bei reinen Daten. Daten bringen Ihnen kaum Mehrwert. Ergründen Sie die Entstehung der Daten und erlangen Sie somit Erkenntnisse, mit denen Sie Ihre zukünftigen Initiativen optimieren können.

Schritt 5: Content-Optimierung

Content-Prozess - Optimierung.jpg
(Schritt 5 des Content-Prozesses: Content-Optimierung)

Kurz und knapp:

Wiederholen Sie, was funktioniert und beenden Sie Kampagnen, die einfach nicht die gewünschten Ergebnisse mit sich bringen.

Ein wichtiger Aspekt von Inbound Marketing ist, dass Tests von essenzieller Bedeutung sind. Alles dreht sich darum herauszufinden, was für Sie besonders gut funktioniert.

Dabei ist jedes Unternehmen und jede Industrie anders. Führen Sie den Content-Prozess immer wieder durch und lernen Sie somit mehr darüber, was für Ihre Buyer Persona bemerkenswerten Content ausmacht.

Zusammenfassung & nächste Schritte


In diesem Beitrag haben Sie gelernt, dass effektiver Content einen strukturierten Content-Prozess benötigt.

Content Prozess 5 Schritte

(Die 5 Schritte des Content-Prozesses)

Mit Hilfe dieses Prozesses schaffen Sie sich eine Grundlage, auf deren Basis Sie kontinuierlich Ihre Resultate verbessern werden.

Beginnen Sie mit der Planung und bringen Sie Ihre Hypothesen auf Papier. Erstellen Sie einen Plan und bedienen Sie sich der Content-Erstellung Best Practices.

Dass Ihr Content die richtigen Personen zur richtigen Zeit im richtigen Kontext erreicht, überlassen Sie nicht dem Zufall. Dabei erfinden Sie nicht jedes Mal das Rad neu, sondern machen sich Ihren besten Content so zu Nutzen, dass Sie das Maximum aus ihm herausholen.

Eine der größten Stärken im digitalen Marketing ist die Fülle an Daten, die Sie gewinnen können. Bei Ihrer Analyse bedienen Sie sich Metriken, die Ihnen Einblicke in die Erfolge und Misserfolge Ihres Contents geben und decken somit Raum für Verbesserungen auf.

In regelmäßigen Abständen gehen Sie einen Schritt zurück und bringen das Wissen in die Grundlagen Ihres Content-Plans ein.

Der Prozess beginnt von Neuem und Sie kommen dem Ziel nach wahrhaft bemerkenswertem Content und den damit verbunden Effekten immer einen kleinen Schritt näher – mehr Aufmerksamkeit, Interessenten, Gespräche, Kunden und natürlich am Ende des Tages mehr Umsatz.

Damit Sie direkt loslegen können, hier Ihre nächsten Schritte:

  • 1) Laden Sie sich Ihr Ressourcenkit herunter
  • 2) Erstellen Sie Ihren Content-Plan
  • 3) Erstellen Sie Ihre ersten Inhalte
  • 4) Verbreiten Sie diese auf Ihren gewählten Kanälen
  • 5) Analysieren Sie Ihre Metriken
  • 6) Ziehen Sie Schlussfolgerungen aus den Daten und treffen Sie Optimierungen

Bei Fragen können Sie mich jederzeit gerne unter patrick@pinetco.com anschreiben. Viel Erfolg und viel Spaß,

Ihr Patrick

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